Dax 10912.5 1.27%
MDax 21121.0 0.66%
TecDax 1715.0 0.47%
BCDI 129.4 0.11%
Dow Jones 19262.0 0.03%
Nasdaq 4788.82 0.04%
EuroStoxx 3133.5 0.55%
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Kolumne13:08 12.04.16

Börsenexperte und Autor Gerhard Mahler

Unruhiger Börsenmonat April

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

statistisch gehört der April zu den besten Börsenmonaten. Er schließt die für Aktien meist positive Phase Dezember bis Frühjahr ab. In Deutschland gibt es reichlich Dividenden, und ganz allgemein rechnet die Wirtschaft mit der traditionellen Frühjahrsbelebung. Das sind nur ein paar wenige Merkmale, die in „normalen Zeiten“ greifen. Doch sehen wir von der Norm erhebliche Abweichungen. Zum Beispiel eine schwache Aktientendenz im April im Vorgriff auf den Mai, für den seit Jahrzehnten der wahrscheinlich bekannteste aber unregelmäßig zutreffende Börsenspruch „sell in may and go away“ (auf den Mai hin verkaufen und abwarten) verbreitet wird. Im Mai gab es auch schon saftige Hausse-Abschnitte. Jedenfalls: In Europa sind die Aktienindizes bereits im März in den Seitwärts-/Abwärtstrend eingeschwenkt, der sich im April fortzusetzen scheint.

Wall Street besser als Europa-Indizes

Manche Experten erklären, dass dies die zweite Welle der Baisse vom Jahresbeginn sein könnte. Und das, während man in den USA die Index-Gipfel in Reichweite hat. Im Börsenjahr 2016 ist manches anders. Es startete nicht wie statistisch vorgesehen mit Gewinnen, im Gegenteil. Die crashartigen Verluste haben die US-Trendsetter mit dem Dow Jones vornedran nach dem Doppeltief Mitte Februar bis zum Quartalsultimo Ende März inzwischen aufgeholt. Doch nun kommt es auch an den US-Börsen vermehrt zu Rücksetzern. Die Turbulenzen am Jahresbeginn, „eine der größten Verkaufswellen, die je verzeichnet wurden“, seien nur ein Auftakt gewesen, vermutet die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in Basel. So könnte die „Mai-Regel“ 2016 zutreffen. Erstaunlich besonders, dass eine feste Wall Street die Europa-Indizes nicht wie sonst üblich mit nach oben zieht. Teilweise geht der Unterschied auf das Konto der sich langsam verändernden Euro-Dollar-Parität. Die wiederum ist das Ergebnis der im Vergleich zu Europa besseren US-Konjunktur und höheren Zinsen in Amerika.

Die Stimmung schwankt

Der April ist bislang eine unruhige Phase. Die große Spekulation wechselt ihre Vehikel. Das Gold droht mitunter abzusacken. Aber es gibt genügend Gründe, es als Krisenmetall im Gespräch zu halten. Das Rohöl mit seinem Überangebot ist Spielball von Gerüchten hinsichtlich der wahrscheinlichen Fördermengen. Festere Rohölpreise nützen der Aktientendenz. Und schwächelt das Rohöl, so sinken die Indizes. Insbesondere pendelt die Börsentendenz zwischen den Vorzügen der lockeren Geldpolitik und den Konjunktursorgen als Nachteil. Zuletzt wurden die meisten Wachstumsprognosen für 2016 abwärts revidiert. Und von der diese Woche beginnenden US-Berichtssaison werden kaum Impulse erwartet. Aber es muss nicht alles schlecht sein: Immerhin sieht die US-Notenbank „die amerikanische Wirtschaft auf Kurs“. Jedenfalls gibt es genug Gründe für Bewegung an den Märkten.

Viel Erfolg mit Ihren Investments
Ihr

Gerhard Mahler
Chefredakteur
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Performance Dax-Aktien 3. Quartal 2016

Platz: 30
Unternehmen: E.ON
Von 9,10 auf 6,30 Euro
Performance: -30,77%

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