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Kolumne10:56 14.08.12

Börsenexperte, Experte und Author Sebastian Hoffmann
VDAX: Die große Nervosität ist erst einmal weg...
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

der Wochenauftakt war wohl nicht gerade das, was wir erwartet haben. Fakt ist jedoch, dass die „große Nervosität“ aus dem Markt erst einmal heraus ist. Das signalisiert der VDAX-News, der in den Bereich von 20%-Punkten zurückgefallen ist. Der sogenannten „Angstindex“. Das ist sehr interessant, denn:

Der DAX-Volatilitätsindex gibt schließlich Aufschluss darüber, wie hoch die aktuell von den Händlern des Terminmarkts erwartete Schwankungsbreite (implizite Volatilität) in den DAX-Optionspreisen ist. Während ein niedriges Indexniveau für geringe Preisausschläge spricht, steht ein hoher Wert für starke Kursveränderungen. Obwohl der Index keine Aussage über die Marktrichtung gibt, sind hohe VDAX-Werte meist in panischen Börsenzeiten zu beobachten.

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Deshalb wird der VDAX eben auch als „Angstindex“ bezeichnet. Zur Kalkulation des Laufzeit-unabhängigen VDAX werden an der Eurex handelbare DAX-Optionen mit maximalen Laufzeiten von zwei Jahren und Restlaufzeiten von 45 Tagen herangezogen. Die Ergebnisse werden einmal täglich um 17:45 Uhr (MEZ) bekannt gegeben. Die Berechnungsgrundlage ist das Optionspreismodell von Black & Scholes von 1973 bzw. eine Modifikation von Black aus dem Jahr 1976. Nach dieser Formel berechnet die Deutsche Börse AG den VDAX seit dem 14. Juli 1997. Eine Rückrechnung von Tageswerten zum VDAX existiert seit dem 2. Januar 1992.

Wie gesagt, dieser VDAX ist derzeit eben in der Region um 20%-Punkte. Ist das nun ein Grund zur Freude? Generell ja, denn Aufwärtstrends werden von einer niedrigen Schwankungsbreite begleitet, während die Marktteilnehmer in Abwärtsbewegungen nervöser werden. In diesem Jahr waren VDAX-New-Notierungen von unter 20 allerdings keine guten Vorboten, da kurz darauf markante Hochpunkte markiert wurden. Und eines auch gesagt:

Aufschluss, wie es weiter gehen kann, gibt der VDAX-New allerdings auch nicht. Aber: Hellhörig sollten Long-Trader werden, wenn sich die Kurse wieder der kritischen 30er-Marke nähern....

Mit bester Empfehlung
Ihr

Sebastian Hoffmann
Chefredakteur
Dax-Premium-Trader


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