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Kolumne17:14 18.05.16

Börsenexperte und Autor Jochen Appeltauer

Warren Buffett kauft Apple und trennt sich von Procter & Gamble

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

Warren Buffett gilt als der erfolgreichste lebende Investor unserer Zeit. In diesem Jahr pilgerten knapp 40.000 Aktionäre zur Hauptversammlung seiner Investment-Holding Berkshire Hathaway nach Omaha im US-Bundesstaat Nebraska, die häufig auch als "Woodstock für Kapitalisten" bezeichnet wird.

Für Fans des Super-Investors gibt es noch vier weitere wichtige Termine. Denn:


Einmal pro Quartal müssen der US-Börsenaufsicht SEC die größten US-Positionen im Portfolio mitgeteilt werden. Gerade war es wieder so weit, wobei für Champions-Anleger zwei Veränderungen interessant sein dürften. Denn:

Einstieg beim Kult-Champion

Laut der jüngsten Veröffentlichung ist Berkshire Hathaway im ersten Quartal bei unserem Kult-Champion Apple eingestiegen! Per Ende März hielt die Holding 9,8 Millionen Apple-Aktien, was einem Investment von knapp einer Milliarde Dollar entspricht.


Auf den ersten Blick mag dieser Schritt vielleicht verwundern. Denn eigentlich hält Warren Buffett nichts von Investments in Technologiewerte, da er diese nicht verstehe bzw. nicht wisse, wie er diese bewerten solle. Laut Wall Street Journal wurde die Entscheidung zum Einstieg bei Apple jedoch nicht vom Super-Investor selbst, sondern von seinen „Lieutenants“ Todd Combs und Ted Weschler getroffen.

Ausstieg bei Procter & Gamble

Bei einem anderen Champion wurde das Engagement dagegen nahezu komplett zurückgefahren. Denn während Berkshire Hathaway Ende 2015 noch 52,8 Millionen Procter & Gamble-Aktien im Wert von 4,2 Milliarden Dollar hielt, waren es per 31. März nur noch rund 315.000 Stück bzw. 25 Millionen Dollar. Der Hintergrund:


Buffett hat vom Konsumgüter-Champion Procter & Gamble (P&G) dessen Batterie-Sparte Duracell übernommen. Die Bezahlung dieser Transaktion erfolgte dabei überwiegend in P&G-Aktien. Im Endeffekt ist damit also nur der Geschäftsbereich eines erfolgreichen Champions zu einem anderen gewandert.

Mit bester Empfehlung

Jochen Appeltauer
Chefredakteur
boerse.de-Aktienbrief

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