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Kolumne09:48 10.05.16

Börsenexperte und Autor Christoph A. Scherbaum

Warum Sie der großen Anlegerherde nicht hinterherrennen sollten

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

die deutsche Fondsindustrie kann angesichts der anhaltenden Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank Monat für Monat die Champagner-Korken knallen lassen. 

So langsam spricht sich bei immer mehr Deutschen herum, dass das Sparbuch nur bedingt die sinnvollste Anlageform in diesen Zeiten ist. Doch anstatt direkt in Aktien zu investieren – immerhin ist es die simpelste Anlageform überhaupt – wenden sich die Deutschen (leider) Investmentfonds zu. Im Detail: 

Allein 2015 sammelte die deutsche Fondsbranche laut Branchenverband BVI in Publikumsfonds netto 71,9 Milliarden Euro neue Gelder ein. Das ist mehr als doppelt so viel wie 2014, als ihnen 32,8 Milliarden Euro zuflossen. 

2016 zeichnet sich ebenfalls ein starker Aufwärtstrend ab. Zwischen Januar und Februar summierte sich das Neugeschäft der Branche bereits auf netto 22,1 Milliarden Euro. Inzwischen ist der deutsche Fondsmarkt so interessant, dass zu den ohnehin bereits etwa 400 Fondsanbietern stets neue dazu kommen. 

Größter Fisch ist dabei der amerikanische Fondanbieter Capital Group, der nun verstärkt auch Privatkunden sucht. Bislang haben die Amerikaner lediglich nach Großanlegern Ausschau gehalten. 

Aber das Wachstum der deutschen Fondsbranche geht eben an niemand vorbei und Capital Group ist mit 1,40 Billionen US-Dollar gemanagtem Vermögen auf Rang neun der weltweit größten Anbieter. So bedauerlich der Run auf die Fonds auch ist, so erfreulich könnte das Ergebnis am Ende sein: 

Wenn Anleger einmal die potenziellen Nachteile eines Fonds am eigenen Leib gespürt haben, sehen sie vielleicht ein, dass ein Direktinvestment in Aktien langfristig das einzig Richtige ist. Wenn es sich dann noch um die Ihnen bekannten Champions-Aktien handelt, steht einem entspannten Vermögensaufbau kaum mehr etwas im Wege. Und Sie wissen auch:

Wem der Aufbau eines eigenen Champions-Depot zu aufwendig erscheint – das BCDI-Zertifikat ist eine sehr schöne Alternative.

In diesem Sinne,
Ihnen einen erfolgreichen Handelstag

Ihr

Christoph Scherbaum
Chefredakteur
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Performance Dax-Aktien 3. Quartal 2016

Platz: 30
Unternehmen: E.ON
Von 9,10 auf 6,30 Euro
Performance: -30,77%

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