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Kolumne10:58 25.08.14

Börsenexperte und Autor Christoph A. Scherbaum

Warum Sie jederzeit in Gold investieren können

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

am Wochenende konnte ich in bei einer Veranstaltung eine interessante Diskussion mitverfolgen. Es ging um Gold und Investments im Allgemeinen. Zwei ältere Herren, zwei Meinungen. Der eine davon war ein absoluter Gold-und Aktien-Fan. Der andere kann mit dem Edelmetall und Aktien„rein gar nichts anfangen“, wie er sagte und investiert „ausschließlich in Fonds“. Der Gold-Fan trumpfte dann aber mit ein paar Fakten auf und wollte seinen Bekannten quasi etwas „bekehren“. Es fielen Begriffe wie Inflationsschutz, Sachwert-Investment und Staatsverschuldung. Ich persönlich fand es spannend, wie das Gespräch verlief. Denn:

Der Gold-Skeptiker wurde im Laufe der Diskussion immer kleinlauter, als der Gold-Fan auch noch mit Inflation und langfristigem Kaufkraftverlust ankam. Und er hat(te) Recht. Schließlich bleibt eine Aktie immer eine Aktie und eine Unze Gold ist eine Unze Gold. Es macht daher auch überhaupt keinen Sinn, sich den kurzfristigen Verlauf eines Gold-Charts anzuschauen. Kein langfristig ausgerichteter Anleger wird das glänzende Edelmetall nur für wenige Wochen oder Monate im Depot haben. Wir sprechen hier von deutlich längeren Zeiträumen wie Jahre und Jahrzehnte. Weil Sie als Anleger eben mit Gold als Sachwerteinvestment den persönlichen Kaufkraftverlust vermeiden können. Konkret:

Wenn Sie die folgende Auflistung sehen (manche von Ihnen werden diese vielleicht aus dem vergangenen Jahr von Börsenverlag-Vorstand Thomas Müller und seinem Schlussvortrag am Rosenheimer Börsentag kennen), dann werden Sie klar erkennen, warum es notwendig ist, direkt in Sachwerte wie Aktien oder Gold zu investieren:



Sie sehen, wie sich das weltweite Papiergeld im Vergleich zu Sachwerten im vergangenen Jahrzehnt verändert hat. Papiergeld hat fortlaufend an Wert verloren. Dieser Trend wird sich fortsetzen, solange Geld gedruckt bzw. inflationiert wird, sprich solange die neu geschaffene Geldmenge das neu produzierte Warenangebot übersteigt. Das heißt:

Der Gold- und Aktien-Fan hat Recht. Er konnte in der besagten Diskussion auch sehr gut „punkten“. Zumindest hat der andere zugegeben, sich einmal näher und intensiver mit Gold und den direkten Aktien-Investments zu befassen, als nur sein ganzes Vermögen in Fonds-Produkte (mit irgendwelchen Gebühren) seiner Hausbank zu stecken. Ich fand diese Einstellung wiederum toll und kann nur jeden ermutigen, es auch so zu tun.


In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen erfolgreichen Wochenauftakt (Terminlink hier)!

Ihr
Christoph Scherbaum
Chefredakteur
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