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MDax 21439.0 -0.15%
TecDax 1734.0 -0.03%
BCDI 130.93 0.00%
Dow Jones 19614.81 0.33%
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EuroStoxx 3189.0 -0.19%
Bund-Future 161.23 -0.11%

Kolumne17:59 23.01.13

Börsenexperte und Autor Thomas Müller

Warum die Börsen 2013 überraschen werden

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

in den kommenden Monaten haben die Börsen einiges Potenzial für positive Überraschungen, zumal die Analysten – einmal mehr – nur geringe Kursgewinne erwarten. So finden Sie in boerse.de jetzt die Banken-Prognosen 2013, die im Konsens den Dax zum Jahresende bei lediglich 8021 Punkten sehen. Gegenüber 7612 Zählern per Ende 2012 würde dies ein Plus von gerade mal 5,4% bedeuten, während die Dividendenrendite im Dax bereits 3,6% beträgt. Ich meine:

Das technische Kernthema sind für 2013 die geringen Abstände der großen Indizes zu ihren historischen Tops. Denn sowohl Dax als auch Dow Jones fehlen lediglich 5% Kursgewinn für neue All-Time-Highs. An diesen historischen Widerständen wird es im ersten Anlauf kein Durchkommen geben, sodass hierzulande 8000/8200 bzw. an der Wall Street 14.000/14.350 hart umkämpft sein werden. Das bedeutet:

Typisch wären ein Rücksetzer an/vor diesen Grenzen, danach das knappe Überbieten und anschließend ein nochmaliges Pullback auf 8000 bzw. 14.000, in dem die kurzfristig orientierten Trader abermals abgeschüttelt werden. Wenn die runden Marken hier per saldo halten und im Anschluss die davor markierten Tops überboten werden, sind beide Indizes nach oben frei. Dann gelten die charttechnisch bedeutendsten Kaufsignale überhaupt, womit eine neue Hausse-Phase starten würde. Die Märkte dürften im Anschluss ein Kursfeuerwerk zünden und über einen Zeitraum von mehreren Wochen ihre All-Time-Highs deutlich nach oben schieben. Zum Zeitablauf:

An der Wall Street lässt die typische Saisonalität das Jahrestief im Januar erwarten, und der Zyklus von 3er-Jahren sowie der Präsidentschaftszyklus (Nachwahljahr) sprechen für Jahrestiefs zwischen Januar und März. Das Jahreshoch im Dow Jones zeigen alle drei Kursmuster dann für den Dezember an. Der Dax würde nach dem Jahreszyklus im Januar sein Tief markieren und als 3er-Jahr im Zeitraum Februar/März, wobei beide Zyklen auch hier das Jahreshoch im Dezember erwarten lassen. Ein negativeres Bild zeichnet indes der Wahlzyklus, der nach dem Januar-Tief bis August steigende Kurse anzeigt und im Anschluss an die Bundestagswahlen eine deutliche Korrektur zurück bis zu Tiefs, die im Januar markiert wurden. Doch ab wann und wie stark die Wahlen für die deutschen Börsen ein Thema werden, ist offen, zumal Peer Steinbrück derzeit als Merkels bester Wahlhelfer wirkt. Immerhin:

In 15 der vergangenen 17 Jahre hat die Tendenz des ersten Handelstages die Jahresrichtung im Dax korrekt vorgegeben. 2012 wurde aus dem 3%-Auftaktplus ein stolzer Dax-Gewinn von 29%, und mit dem Anstieg von 2% am 2. Januar ist diese – zugegeben ungewöhnliche – Indikation abermals positiv. Deshalb:

Wenn die Masse leichte Kursgewinne erwartet, dann kommt es entweder zu einem kräftigen Plus oder einem Minus. Angesichts der nicht enden wollenden Geldflut, den positiven Zyklen, fundamental günstiger Aktienbewertungen und der noch völlig fehlenden Euphorie braucht es nicht viel Fantasie, um „überraschende“ Höchststände in Dax und Dow Jones zu prognostizieren. - Das ist die Vision, aber unsere Käufe und Verkäufe steuern wir natürlich weiterhin diszipliniert über die Trendfolge.

Mit bester Empfehlung
Ihr

Thomas Müller
Herausgeber
boerse.de-Aktienbrief


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Wertvor 10 JahrenKurs akt.Performance
Silber 13,76 17,02 23,72%
Gold 637,40 1.171,05 83,72%
BCI 15.134,60 26.793,10 77,03%
Apple 12,61 112,12 788,97%
Nestlé 26,51 63,70 140,30%
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Performance Dax-Aktien 3. Quartal 2016

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