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Kolumne09:46 01.06.16

Börsenexperte und Autor Christoph A. Scherbaum

Wenn der Anlagenotstand die Massen trifft...

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

immer öfter lesen wir in den Medien von negativen Folgen der weltweiten Nullzinspolitik für Anleger. Bei den meisten Sparern setzt sich die Erkenntnis dabei sehr langsam durch. Dennoch merken immer mehr Menschen, dass die Welt des Geld Anlegens und Sparens eine andere ist. Das Wort vom Anlage-Notstand macht immer häufiger die Runde. 

In dieser Lage kommen die etablierten Banken sehr schlecht weg. Eine Umfrage der Markenberatung Prophet zeigt dies deutlich: 

Fast zwei Drittel der befragten Bundesbürger fühlen sich von den etablierten Banken in ihrem "Anlage-Notstand" allein gelassen. Und 82 Prozent der Interviewten misstrauen zudem generell Empfehlungen der Banken und Vermögensberater, weil sie das Gefühl haben, dass diese eher ihre eigenen Interessen verfolgen, als die ihrer Kunden. Die Ansprüche der Bankkunden sind dabei doch eigentlich klar und einfach umzusetzen. Denn: 

Laut der Umfrage fordern 89 Prozent der Befragten, dass die klassischen Banken sich in ihrer Geschäftspolitik dringend ändern und die Bedürfnisse der Kunden endlich ernst nehmen sollten. Es wird in diesem Zusammenhang neue Produkte und Lösungen für die Null-Zins-Phase gefordert. Das ist auch verständlich. 

Banken müssen sich dabei auf neue Konkurrenz - etwa von den sogenannten FinTechs - einstellen. Diese neuen Wettbewerber bieten dank innovativer IT augenscheinlich einfache und transparente Anlagelösungen ohne hohe Provisionen und Kosten. Doch eigentlich bedarf es keiner neuen Anbieter, sondern einfach etwas Mut und Vertrauen in die transparenteste Anlageform der Welt:

Die Aktie. Dazu benötigt jeder private Anleger lediglich ein Depot und kann dann entscheiden, welche der vielen Tausend verschiedenen Aktien er in seinem Portfolio haben möchte. Als Langfristanleger ist es natürlich sinnvoll, dabei immer zu den Champions-Aktien greifen. Diese haben einfach bewiesen, dass sie auf lange Sicht eine solide Anlage sind. 

In diesem Sinne,
Ihnen einen erfolgreichen Handelstag

Ihr

Christoph Scherbaum
Chefredakteur
Börsen-Ausblick

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Performance Dax-Aktien 3. Quartal 2016

Platz: 30
Unternehmen: E.ON
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Performance: -30,77%

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