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Kolumne15:37 13.06.16

Börsenexperte und Autor Christoph A. Scherbaum

Wenn schon die Banken ihr Geld als Cash halten...

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

es sind besondere Zeiten für die Finanzbranche. Am vergangenen Mittwoch begann die Europäische Zentralbank mit den Käufen von Unternehmensanleihen im Rahmen ihres generelle Anleihenkaufprogramms – ein Vorgehen das immer mehr Kritiker hervorbringt. Wir hatten darüber bereits berichtet..

Dann wurde bekannt, dass die zweitgrößte deutsche Bank, die Commerzbank, allen ernstes darüber nachdenkt, ihre Cash-Reserven nicht mehr über Nacht auf Konten bei der EZB zu parken, sondern in Form von Banknoten in eigenen Tresoren zu lagern.

Die entsprechende Reuters-Meldung berief sich dabei auf immerhin vier Insider der Bank. Zwar werde das entsprechende Vorgehen noch nicht umgesetzt, aber die Optionen würden geprüft. Die Gründe für dieses doch merkwürdige Verhalten einer Bank sind jedoch auf den zweiten Blick sehr gut nachvollziehbar. Denn:

Es muss jeder, der bei der EZB über Nacht Bargeld auf Konten parkt, Strafzinsen zahlen. Derzeit immerhin 0,4 Prozent. Wenn wir das auf die Anlagesummen der Banken hochrechnen, kommt man schnell auf große Beträge. Und ab einer gewissen Summe, lohnt es sich eben anscheinend für eine Bank, statt diese Strafzinsen zu bezahlen, das Geld als Bargeld in eigenen Tresoren zu lagern.

Der größte Rückversicherer der Welt, Munich Re, hat ja bereits ein ähnliches Verfahren angekündigt. Angesichts der drohenden Abschaffung des 500-Euro-Scheins wird die Commerzbank wohl noch die Gelegenheit nutzen und diesen Wertspeicher nutzen, so lange es ihn noch gibt.

Wir dürfen sicher sein, dass es in Frankfurt noch immer jede Menge Tresorkapazitäten gibt. Schließlich war diese Aufbewahrungsform früher deutlich gebräuchlicher. Für Anleger verdeutlicht dieser Schritt einmal mehr, die Notwendigkeit der Aktienanlage:

Wenn selbst Banken schon anfangen ihr Geld in Sicherheit zu bringen, sollten es Privatanleger erst recht tun. Damit meine ich keineswegs den Gang zur Bank und die Einlagerung des Ersparten im eigenen Tresor sondern die renditeträchtige Anlage in langfristig soliden Papieren, wie es die Champions-Aktien sind.

Die zehn Top-Defensiv-Champions bilden bekanntlich den boerse.de-Champions-Defensiv-Index (BCDI-Index) und dessen Performance kann sich mehr als sehen lassen. Mehr Informationen, Hintergrundwissen und Anlageperspektiven zu diesem Index und dem dazu gehörigen erfolgreichen BCDI-Zertifikat (WKN DT0BAC) bekommen Sie exklusiv auf dem 9. Rosenheimer Börsentag - Sie können sich jetzt schon dazu anmelden.

In diesem Sinne,
Ihnen eine erfolgreiche Handelswoche (Ihre persönliche Terminübersicht)

Ihr

Christoph Scherbaum
Chefredakteur
Börsen-Ausblick

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