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Kolumne17:43 02.04.14

Börsenexperte und Autor Thomas Müller

Wer ist Thomas Müller?

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

keine Angst, die Überschrift soll nicht auf eine sogenannte „Midlife-Crisis“ bei mir hindeuten, sondern Sie auf einen Filmstart im Kino hinweisen. In „Wer ist Thomas Müller“ geht es um die Suche nach dem Durchschnittsdeutschen, wofür der Regisseur mit seinem Team kreuz und quer durch die Republik reiste. Gleich zu Beginn dieses Dokumentarfilms ist der Besuch im Börsenverlag zu sehen, am Ende mein Fußball spielender Namensvetter, und dazwischen werden z.B. ein Pfarrer, ein Berufssoldat, ein Musiker und ein Comedian porträtiert.

„Börse macht Spaß“ war als eine meiner Kernaussagen tatsächlich im Film geblieben, und ich habe hier – wie immer – versucht zu erklären, warum nur über Sachwertinvestments Vermögensaufbau und Vermögenserhalt möglich sind. In einer Sparer-Nation wirkt eine solche Message sicherlich ein wenig exotisch, doch was soll‘s. Dazu passen die Ergebnisse einer repräsentativen Studie, die von der GfK Marktforschung im Auftrag der Gothaer Asset Management erstellt wurde:

63,6% der Deutschen sind nicht zufrieden mit ihrer Geldanlage, wobei 91,6% der Befragten erklärten, kein höheres Risiko eingehen zu wollen. Sicherheit ist für 57,8% das Leitmotiv bei der Geldanlage, an zweiter Stelle rangiert die Flexibilität mit 24,5%, während eine hohe Rendite nur 9,5% als vorrangiges Ziel sehen. 83,3% der Befragten sind überzeugt, dass die Finanzkrise noch nicht vorbei ist, 43,9% fürchten sich vor Inflation und 40,5% vor einem sinkenden Lebensstandard. Diese Befürchtungen stehen in einem diametralen Widerspruch zum tatsächlichen Anlageverhalten. Konkret:

Nach dieser GfK-Studie spart ein Drittel der Deutschen überhaupt nicht, und bei zwei Dritteln stehen Sparbücher (39,7%) sowie Fest- und Tagesgelder im Mittelpunkt. 11,6% setzen auf Immobilien, 7,9% auf Fonds, und ganz weit abgeschlagen rangieren Aktien, in die lediglich 4,4% der befragten Anleger investieren. Das ist kurios, denn überlegen wir:

Welche Anlagen sind so flexibel wie Aktien, die quasi rund um die Uhr ge- und verkauft werden können? Sind in der Finanzkrise Darlehen an Banken (und nichts anderes sind Bankeinlagen) wirklich ein guter Aufbewahrungsort für Vermögen? Welche Anlage (neben Gold) schützt besser vor der Inflation als Aktien, die quasi über einen eingebauten Inflationsschutz verfügen? Wohlstand wird nur und ausschließlich in Unternehmen geschaffen, so dass die Beteiligung am Produktivvermögen auch der Sicherung des Lebensstandards dient. Was soll denn rentabler und zudem auch noch sicherer sein, als die Aktienbeteiligung an einem soliden, breit aufgestellten Champion?

Aktien sind die langfristig beste Anlageform, doch Aktienkurse schwanken nun einmal, und die Masse möchte sich nicht mit den großen Trends auseinandersetzen. So werden die mäßigen Ergebnisse des ersten Quartals (die Kurse sind per saldo auf der Stelle getreten) natürlich keine Aktien-Euphorie entfachen. Erst recht nicht die des zweiten Quartals, für das ich mit deutlich rückläufigen Notierungen, also hervorragenden Kaufmöglichkeiten, rechne. Als Aktien-Anleger bleiben wir eben so lange „Exoten“, bis die Kurse viel, viel höher notieren.

Mit bester Empfehlung
Ihr

Thomas Müller
Herausgeber
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TM's empfohlene Sachwertinvestments

Wertvor 10 JahrenKurs akt.Performance
Silber 13,74 16,73 21,81%
Gold 636,00 1.173,50 84,51%
BCI 15.129,60 26.305,10 73,87%
Apple 12,84 109,90 756,14%
Nestlé 26,69 63,00 136,03%
BCDI 35,07 128,75 267,12%
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Performance Dax-Aktien 3. Quartal 2016

Platz: 30
Unternehmen: E.ON
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Performance: -30,77%

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Champions-Timing - der richtigen Zeitpunkt ist entscheidend
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