Dax 10525.0 0.11%
MDax 20551.0 -0.04%
TecDax 1686.0 -0.03%
BCDI 128.75 0.00%
Dow Jones 19170.42 -0.11%
Nasdaq 4738.16 0.26%
EuroStoxx 3014.0 -0.05%
Bund-Future 161.12 0.83%

Kolumne10:41 05.04.16

Börsenexperte und Autor Gerhard Mahler

Wie die Dinge stehen

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

das erste Börsenquartal hat etliche Überraschungen geboten. Von den großen für uns relevanten Aktienbarometern schließen der Dow Jones (+1,7%) und der Standard & Poors 500 (+1%) mit einem für die herrschenden Verhältnisse kleinen, aber erstaunlichen Plus. Der Nasdaq 100 kommt mit seiner Performance (-2,4%) nicht ganz heran, der Dax (-7,2%) und der Euro-Stoxx-50-Index (-8%) erst recht nicht. Selbst die zusätzlichen Maßnahmen der Europäischen Zentralbank konnten den Eurozonen-Indizes keinen richtigen Schub aufwärts wie früher in solchen Situationen geben. Sondern nur ein Strohfeuer erzeugen. Das bedeutet: US-Aktien werden seit dem Doppeltief im Februar im Schnitt mehr gekauft, als die europäischen Standardwerte. Im März pendeln diese unentschlossen in einem Seitwärtstrend, während die Kurse an der Wall Street immer noch ein Stück weiter nach oben schieben. Einer der Gründe dafür ist die latente Terrorgefahr in Europa. Aber auch die vielen vorsichtigen Kommentare seitens der Konzerne. Zunächst war man bei Analysten und Fondsprofis davon ausgegangen, dass die europäischen Unternehmen mit einer wesentlich zügigeren Gewinnerholung aufwarten und hatte die entsprechenden Aktien klar übergewichtet. Dies stellt sich nun als Handicap heraus.

Stimmung in den USA besser

Vor allem aber ist die Stimmung bei Investoren und Anlegern in den USA zuversichtlicher. Nimmt man beispielsweise die für den Standard & Poors 500 zuständige Volatilität (VIX) in ihrer Eigenschaft als Angst-Temperatur zum Maßstab, so liegt diese tief unten fast auf Sorglos-Niveau wie zeitweise in den Hausse-Jahren 2012/2015 und keineswegs hoch oben wie in Krisenzeiten oder während offener Konflikte eigentlich üblich. Zudem scheinen sich die Sorgen um eine industrielle Delle in den USA den jüngsten wirtschaftlichen Indikatoren nach zu zerstreuen. Unseres Erachtens ist der aktuelle Optimismus in Übersee schon wieder zu viel des Guten. Und die Erholung an der Wall Street ging zu flott ohne Einschnitte. Dazu beigetragen hat in erster Linie die US-Notenbank, die mit ruhiger Hand die Zinsen niedrig hält, aber auch die Risiken für die USA eingrenzt. Mitte dieser Woche gibt es das nächste Statement zur Konjunktur und den Zinsen. Und da könnte eine Änderung erfolgen. Konkret: Die nächste kleine Erhöhung der Leitzinsen steht im Raum, besonders wenn Indikatoren wie der Auftragseingang Industrie und der ISM-Index für Dienstleistungen ebenfalls eine gute Figur machen. Die Inflation zieht in den USA etwas an, wenn auch von sehr niedrigem Niveau aus. Die Gold-Fans werden dies zu schätzen wissen. Beim Rohöl scheint die Talfahrt gebremst zu sein. Dennoch: Aus Sicht der Saisonalität sind der April und Mai meist wacklige Börsenabschnitte. Vor allem wird die vermutlich etwas magere Berichtssaison die Aktientendenz beeinflussen.

Viel Erfolg mit Ihren Investments
Ihr

Gerhard Mahler
Chefredakteur
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Performance Dax-Aktien 3. Quartal 2016

Platz: 30
Unternehmen: E.ON
Von 9,10 auf 6,30 Euro
Performance: -30,77%

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