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Altersvorsorge: Dem Rentensystem droht der Kollaps

Zunächst eine gute Nachricht: die Deutschen leben immer länger! Für 2035 prognostiziert das Statistische Bundesamt eine durchschnittliche Lebenserwartung bei Männern von 77 und bei Frauen sogar über 82 Jahren. Das sind rund fünf Jahre mehr als 1970. Das Problem dabei:

Es werden zu wenig Kinder geboren (im Schnitt 1,37 pro Frau), womit die Bevölkerung zunehmend überaltert. Während heute auf einen über 65-Jährigen drei Erwerbstätige kommen, wird sich das Verhältnis in 30 Jahren auf 1:1 verschieben. Um die Finanzierbarkeit des gesetzlichen Rentensystems gewährleisten zu können, wird das Renteneintrittsalter bis 2029 schrittweise auf 67 Jahre angehoben. Doch auch das dürfte noch viel zu wenig sein. So müsste nach Berechnungen des Bevölkerungsforschers Herwig Birg das Renteneintrittsalter 2045 sogar bei 74 Jahren (!) liegen. Gleichzeitig müssten sich junge Menschen auf höhere Sozialversicherungsbeiträge und deutlich geringere Rentenzahlungen einstellen. Das heißt:

Heutige Durchschnittsrenten bald nicht mehr bezahlbar


Die heutigen Durchschnittsrenten (Männer etwas über 1000 Euro, Frauen 540 Euro) bzw. die theoretische Höchstrente von 2200 Euro (brutto natürlich), werden angesichts der demographischen Entwicklung mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in Zukunft kaum mehr bezahlbar sein. Die Devise heißt also: Arbeiten bis zum Umfallen oder rechtzeitig selbst vorsorgen. Konkret:

Zurzeit wird auf jeden Euro, den Arbeitnehmer in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, vom Arbeitgeber noch mal ein Euro draufgelegt. Bei Beiträgen von bis zu ca. 500 Euro im Monat wandern somit 1000 Euro monatlich in die Rentenkasse - ohne Gewähr zu haben, später einmal selbst eine adäquate Rente zu erhalten. Würden diese Beträge stattdessen bei einer Jahresrendite von 8,5% (der Dax steigt seit 1980 im Mittel um 8,6%) in Aktien angelegt, ergibt das nach 30 Jahren ein Vermögen zwischen 831.000 Euro (bei 500 Euro monatlicher Einzahlung) bzw. 1,662 Millionen Euro (bei 1000 Euro im Monat). Und ohne dieses Vermögen anzutasten würde das monatliche Ausschüttungen zwischen knapp 5.900 und 11.800 Euro bedeuten! Sie sehen:

Sie müssen für Ihr Alter privat vorsorgen, denn wer sich alleine auf die Rentenkassen verlässt, wird früher oder später verlassen sein! Wenn Sie wissen wollen, wie Sie mit Qualitätsaktien eine Durchschnittsrendite von sogar 12% erzielen und damit langfristig ein Vermögen aufbauen können, laden wir Sie ein, den boerse.de-Aktienbrief kostenlos zu testen.