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Orderausführung - was ist zu beachten?

An den Börsen kann es zuweilen von entscheidender Bedeutung sein, wie eine Kauf- oder Verkaufsorder des Kunden umgesetzt wird. Gerade Börsenanfänger kennen häufig nur den einfachen „Kauf“ und „Verkauf“ bei Wertpapierorders. Dabei gibt es zahlreiche verschiedene Varianten, die richtig eingesetzt helfen, den Ein- und Ausstieg und damit die Gesamtrendite zu verbessern. Deshalb soll nachfolgend der Frage nachgegangen werden, was bei der Orderausführung zu beachten ist.

Orderausführung: Was ist zu beachten? – Bestandteile einer Order


Generell enthält eine Wertpapierorder, die bei der Depotbank (persönlich, schriftlich) oder im Online-Banking in Auftrag gegeben wurde, folgende Bestandteile. Konkret:

  • die Angabe, ob gekauft oder verkauft werden soll
  • eine exakte Bezeichnung des gehandelten Wertpapiers durch die zugeordnete Wertpapierkennnummer oder die internationale Wertpapiernummer ISIN
  • Nennung des gewünschten Börsenplatzes, wenn das Wertpapier an verschiedenen Plätzen gehandelt wird.
  • Angabe der Stückzahl des zu handelnden Wertpapiers (Ordervolumen).
  • Nennung der Gültigkeitsdauer der Order (heute, bis Widerruf, Monatsende)
  • Nennung weiterer Anweisungen in Hinblick auf einzuhaltende Handelsbeschränkungen

Insbesondere die letztgenannten Orderzusätze können, neben der Marktentwicklung, den Börsenerfolg maßgeblich beeinflussen. Konkret:

Orderausführung: Was ist zu beachten? – Wichtige Arten von Kaufordern


Billigst-Order
„Billigst“ bedeutet, dass die Order so billig wie möglich ausgeführt wird. Dieser Ordertyp ist somit ohne Kursbeschränkungen ausgestaltet, sodass an der Börse für den Kaufauftrag der billigste Verkaufsauftrag mit gleicher Stückzahl gesucht wird.

Limitierte Kauf-Order
Ein Kauflimit gibt den Höchstpreis für eine Order an. Durch die Angabe eines Limits ist somit, im Gegensatz zur „Billigst-Order“, der Maximalbetrag für die Order bekannt und kann nicht überschritten werden.

Stop-Buy-Order
Ein Stop-Buy ist ein vom Anleger im Vorfeld festgelegter Kurs, bei dessen Erreichen ein Kaufauftrag ausgelöst wird. Die Ausführung erfolgt zum nächstmöglichen Kurs.

Orderausführung: Was ist zu beachten? – Wichtige Arten von Verkaufsordern


Bestens
„Bestens“ bedeutet, dass die Ausführung einer Verkaufsorder zum bestmöglichen Kurs geschieht. Die Ausführung erfolgt - analog wie die unlimitierte Kauforder - ohne Kursbeschränkungen.

Limitierte Verkaufsorder
Ein Limit bei einer Verkaufsorder gibt den Mindestpreis an, den ein Anleger erzielen will. Die Ausführung einer limitierten Verkaufsorder erfolgt somit nur, wenn das Limit erreicht wird. Für die Wahl des Limits gelten die gleichen Überlegungen, wie bei der Kauforder.

Stopp-Loss-Order
Ein Stopp-Loss ist ein vom Anleger im Vorfeld festgelegter Kurs, bei dessen Erreichen ein Verkaufsauftrag ausgelöst wird. Die Ausführung erfolgt dabei zum ersten Kurs unlimitiert (bestens).

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