Dax 10509.5 -0.23%
MDax 20522.0 -0.40%
TecDax 1684.0 -0.24%
BCDI 128.62 0.52%
Dow Jones 19164.88 -0.14%
Nasdaq 4734.28 0.18%
EuroStoxx 3010.5 -0.27%
Bund-Future 161.02 0.77%

Welche Börsenarten gibt es? – Teil II

Welche Börsenarten gibt es? - Terminbörsen: Die Welt der Futures und Optionen

An Terminbörsen erfolgt die Abwicklung von Termingeschäften. Diese sind dadurch charakterisiert, dass Verträge in der Gegenwart abgeschlossen, aber erst in der Zukunft erfüllt werden.

 

Die Umsetzung erfolgt mit Futures und Optionen (siehe auch Artikel Was sind Futures und Optionen?). Diese derivativen Finanzinstrumente werden von den jeweiligen Terminbörsen entworfen und zum Handel angeboten, zudem wird auf die regelkonforme Abwicklung der Verträge geachtet.

 

Die bekanntesten Terminbörsen sind die Chicago of Trade (CBOT), die Chicago Mercantile Exchange (CME), die London International Financial Futures Exchange (LIFFE) sowie die deutsch-schweizerische Terminbörse EUREX.

 

Welche Börsenarten gibt es? - Devisenmärkte: Euro, Dollar, Yuan & Co.

Der Devisenmarkt gilt als der liquideste und dynamischste von allen Finanzmärkten. Allerdings handelt es sich hierbei um keine "Devisenbörse" im eigentlichen Sinne. Denn Dollar, Yen & Co. werden weltweit über die Computer der Devisenhändler gehandelt, die international vernetzt sind. Hierfür gibt es keinen Saal und keine Makler, stattdessen werden die Umsätze im Handel der großen Banken untereinander, im sog. Interbanken-Markt, getätigt. Das Besondere:

 

Devisen werden vierundzwanzig Stunden am Tag gehandelt. In Tokio, New York und Frankfurt ebenso wie in Wellington, Neu Delhi oder Johannesburg. Für die professionellen Devisenspekulanten bedeutet dies stets wachsam zu bleiben, um keine mögliche Veränderung am anderen Ende der Welt zu verpassen. Aus diesem Grund ist der Devisenmarkt für Privatanleger auch nur bedingt geeignet.

 

Dennoch können auch Privatanleger an den Bewegungen der Devisenmärkte partizipieren. Dabei bieten sich Devisenoptionen, Optionsscheine sowie Contracts for Difference (CFDs) an. Den hohen Gewinnchancen dieser Instrumente stehen allerdings hohe Verlustrisiken gegenüber. Mit der richtigen Strategie, indem etwa die 200-Tage-Linie zur Trend-Bestimmung genutzt wird (worauf auch im kostenlosen Newsletter Aktien-Ausblick immer wieder eingegangen wird), kann allerdings das Chancen-Risiko-Profil verbessert werden.

 

Als nächstes wollen wir der Frage nachgehen warum es eigentlich Börsen gibt und welchen Sinn diese haben. Die Antwort auf diese Fragen finden Sie hier.

Die Einführung in die Börse