Dax 10836.0 1.41%
MDax 20983.0 1.16%
TecDax 1707.0 0.18%
BCDI 129.24 0.63%
Dow Jones 19251.78 0.18%
Nasdaq 4786.69 0.22%
EuroStoxx 3116.5 1.81%
Bund-Future 159.85 -0.37%

Die häufigsten Anfängerfehler

Wenn Sie neu an der Börse sind und darauf setzen, schnell viel Geld zu gewinnen – verabschieden Sie sich bitte zuerst einmal von diesem Gedanken. Altmeister André Kostolany brachte es auf den Punkt: „Wenn die Börsenspekulation leicht wäre, gäbe es keine Bergarbeiter, Holzfäller und andere Schwerarbeiter. Jeder wäre Spekulant.“ Und so ist es. Aktien können eine wunderbare Geldanlage sein. Sie können damit Ihr Vermögen schützen und Vermögen aufbauen. Aber Sie müssen Ihre Hausaufgaben machen und Fallstricke vermeiden. Wir wollen Ihnen dabei behilflich sein zu verhindern, dass Sie aufgrund solcher zumeist leicht vermeidbarer Fehler gleich zu Beginn den Spaß an der Börse verlieren. Hier eine Liste mit drei Anfängerfehlern, welche Sie unbedingt vermeiden sollten:

Fehler Nummer 1: Keine Recherche


Bei jedem Kauf eines Fernsehers beschäftigen sich die meisten Menschen zuvor Stunden mit dem Angebot. Doch dieselben Anleger kaufen manchmal Aktien für ein Vielfaches des Betrags, ohne sich auch nur fünf Minuten mit diesen Wertpapieren beschäftigt zu haben. Anstatt sich Chart und Fundamentaldaten genau anzuschauen, kaufen solche Anleger z.B. auf Zuruf eines Freundes hin. Doch verantwortlich für Ihr Geld sind alleine Sie selbst. Sie sollten die wichtigsten Kennzahlen der Aktie und den Chart vor dem Kauf unbedingt kennen.

Fehler Nummer 2: Auf Kredit kaufen


Ein Fehler, der oft gemacht wird. Der Dispositionskredit wird ausgereizt oder sogar eine Hypothek auf das Familienhaus aufgenommen, um das Geld auf den „todsicheren“ Tipp zu setzen. Nur was, wenn genau diese Position zum Totalverlust wird? Dann ist nicht nur der Einsatz weg – sondern darüber hinaus bleiben die aufgenommenen Schulden bestehen und müssen zurückbezahlt werden! Wir können Sie vor dieser Vorgehensweise nur dringend warnen. Dies umso mehr, als einige Banken die Möglichkeit anbieten, die erworbenen Wertpapiere dann gleich als Sicherheit für das geliehene Geld zu nehmen. Das nennt sich Wertpapierkredit – und davon raten wir dringend ab.

Fehler Nummer 3: Wertpapiere kaufen, ohne sie zu verstehen


Vielleicht haben Sie es mitbekommen: Im Januar 2015 gab es am Devisenmarkt einen Paukenschlag, als die Schweizerische Nationalbank die Untergrenze für den Schweizer Franken aufgab. Der Schweizer Franken wertete massiv auf. Wert mit CFDs auf das Gegenteil gesetzt hatte, erlitt einen Totalverlust. Und nicht nur das: Einige Trader sahen sich mit massiven Nachschusspflichten konfrontiert. Mit anderen Worten: Sie verloren den kompletten Einsatz – und sollten darüber hinaus zahlen. Genau das ist bei CFDs möglich. Solche Instrumente sollten Sie niemals kaufen, wenn Sie deren Funktionsweise nicht vollständig verstehen!

Und noch ein Tipp: Sie müssen nicht sofort mit realem Geld loslegen. Schauen Sie sich die Sache doch erst einmal eine Zeitlang an oder traden Sie „auf dem Papier“. Dafür eignet sich ein virtuelles Wertpapierdepot. In so einem Depot können Sie Ihr Geschick an der Börse testen ohne gleich volles Risiko zu nehmen. Auf boerse.de finden Sie diese Möglichkeit im boerse.de-Aktienclub (BAC), in dem bereits mehr als 85.000 Mitglieder von diesem kostenlosen Service profitieren.

Grundregeln und Tipps die Einsteiger beachten sollten