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Die häufigsten Anfängerfehler

Wenn Sie neu an der Börse sind und darauf setzen, schnell viel Geld zu gewinnen – verabschieden Sie sich bitte zuerst einmal von diesem Gedanken. Altmeister André Kostolany brachte es auf den Punkt: „Wenn die Börsenspekulation leicht wäre, gäbe es keine Bergarbeiter, Holzfäller und andere Schwerarbeiter. Jeder wäre Spekulant.“ Und so ist es. Aktien können eine wunderbare Geldanlage sein. Sie können damit Ihr Vermögen schützen und Vermögen aufbauen. Aber Sie müssen Ihre Hausaufgaben machen und Fallstricke vermeiden. Wir wollen Ihnen dabei behilflich sein zu verhindern, dass Sie aufgrund solcher zumeist leicht vermeidbarer Fehler gleich zu Beginn den Spaß an der Börse verlieren. Hier eine Liste mit fünf Anfängerfehlern, welche Sie unbedingt vermeiden sollten:

Fehler Nummer 1: Fehlende Recherche


Bei jedem Kauf eines Fernsehers beschäftigen sich die meisten Menschen zuvor Stunden mit dem Angebot. Doch dieselben Anleger kaufen manchmal Aktien für ein Vielfaches des Betrags, ohne sich auch nur fünf Minuten mit diesen Wertpapieren beschäftigt zu haben. Anstatt sich Chart und Fundamentaldaten genau anzuschauen, kaufen solche Anleger z.B. auf Zuruf eines Freundes hin. Doch verantwortlich für Ihr Geld sind alleine Sie selbst. Deshalb unser Tipp für Sie: Nutzen Sie die kostenlosen Service-Angebote von myBAC und lernen Sie mit Hilfe unserer kostenlosen Reports wie die Börse funktioniert.

Fehler Nummer 2: Anlagehorizont zu kurz


Langfristig errechnet sich für die Aktienmärkte eine Gewinnperspektive von 9% jährlich. Diese Rendite wird jedoch nicht linear erzielt, schließlich kommt es immer wieder zu zwischenzeitlichen Schwankungen. Deshalb sollten Sie nur Mittel einsetzen die kurzfristig nicht benötigt werden. Wenn private Anschaffungen oder Instandsetzung anstehen, dann ist die Börse der falsche Platz um Geld anzulegen. Ersparnisse, die Sie hingegen langfristig anlegen können, werden sich dank der einzigartigen Gewinnperspektive bei einem entsprechenden Anlagehorizont von selbst vermehren. Denn wie Thomas Müller und Alexander Coels in „Das Börsenbuch“ gezeigt haben, ist es durchaus realistisch, dass der Dax auf 100.000 Punkte steigt.

Fehler Nummer 3: Auf Kredit kaufen


Ein Fehler, der leider immer wieder gemacht wird. Der Dispositionskredit wird ausgereizt oder sogar eine Hypothek auf das Familienhaus aufgenommen, um das Geld auf den „todsicheren“ Tipp zu setzen. Nur was, wenn genau diese Position zum Totalverlust wird? Dann ist nicht nur der Einsatz weg – sondern darüber hinaus bleiben die aufgenommenen Schulden bestehen und müssen zurückbezahlt werden! Wir können Sie vor dieser Vorgehensweise nur dringend warnen. Dies umso mehr, als einige Banken die Möglichkeit anbieten, die erworbenen Wertpapiere dann gleich als Sicherheit für das geliehene Geld zu nehmen. Das nennt sich Wertpapierkredit – und davon raten wir unbedingt ab.

Fehler Nummer 4: Alles auf eine Karte setzen


Da es an den Aktienmärkten immer wieder zu unerwarteten Ereignissen kommen kann, sollten Sie nicht alles auf eine Karte setzen. Schließlich können Unglücke oder schlechte Unternehmensnachrichten einzelne Aktien immer wieder beträchtlich auf Talfahrt schicken. Dieses Risiko kann leicht umgangen werden, indem Sie Ihre Investments aufteilen. Der Fachbegriff dazu lautet Diversifizierung. Mit einem Index-Investment wie z.B. dem BCDI-Zertifikat können Sie mit einem einzigen Wertpapier Ihre Anlagen aufteilen. Außerdem kann das Risiko eines plötzlichen Crashs mit einem einfachen Trick umgangen werden, nämlich in Tranchen zu investieren. Das heißt Sie bauen Schrittweise Ihrer Positionen an der Börse auf, und kaufen beispielsweise alle sechs Monate Wertpapiere.

Fehler Nummer 5: Wertpapiere kaufen, ohne sie zu verstehen


Die Märkte bieten eine Vielzahl von Produkten mit zum Teil spektakulären Gewinnaussichten. Egal ob mit CFDs, Hebelprodukten oder Optionsscheinen gehandelt wird, wo Licht ist, ist auch Schatten. Wer mit diesen Instrumenten tradet muss sich bewusst sein, dass auch ein Totalverlust möglich ist. Und nicht nur das: Einige CFD-Trader sehen sich mit massiven Nachschusspflichten konfrontiert. Mit anderen Worten: Sie verlieren den kompletten Einsatz – und sollten sogar darüber hinaus zahlen. Solche Instrumente dürfen Sie niemals kaufen, wenn Sie deren Funktionsweise nicht vollständig verstehen! Deshalb empfehlen wir: Bauen Sie zuerst ein solides, diversifiziertes Portfolio mit konservativen Werten auf. Wenn dies geschehen ist, können Sie einen kleinen Teil spekulativer investieren. Wie das funktioniert erklären wir Ihnen im Report: „Geld verdienen mit Derivaten“ – den Sie ebenfalls im myBAC finden.

Zum Abschluss noch ein Tipp: Sie müssen nicht sofort mit realem Geld loslegen. Schauen Sie sich die Sache doch erst einmal eine Zeit lang an oder handeln Sie „auf dem Papier“. Dafür eignet sich ein virtuelles Wertpapierdepot. In so einem Depot können Sie Ihr Geschick an der Börse testen, ohne gleich volles Risiko zu nehmen. Auf boerse.de finden Sie diese Möglichkeit im myBAC - Das persönliche Finanzportal, in dem bereits mehr als 95.000 Mitglieder von diesem kostenlosen Service profitieren.

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