Dax 11188.0 0.07%
MDax 21475.0 0.01%
TecDax 1735.0 0.03%
BCDI 130.93 0.00%
Dow Jones 19614.81 0.33%
Nasdaq 4856.62 0.14%
EuroStoxx 3194.5 -0.02%
Bund-Future 160.19 -0.12%

Teilbereiche der Technischen Analyse

In den Finanzmedien wird die Technische Analyse häufig als Synonym für die Chartanalyse bezeichnet. Dabei ist die Chartanalyse nur ein Teilbereich. Die Technische Analyse geht weit über die ausschließliche Analyse von Kursbewegungen hinaus und lässt sich in vier Teilbereiche unterteilen: Charttechnik, Markttechnik, Sentimenttechnik und Zyklentechnik. Im Detail:
 

Teilbereiche der Technischen Analyse – Definitionen


In der Charttechnik geht es darum, aktuelle Kursbewegungen mit bekannten Formationen der Vergangenheit zu vergleichen. Die Charttechnik versucht diese Muster zu interpretieren und daraus, bis zu einem bestimmten Grad, die nächsten Auf- und Abwärtstrends zu prognostizieren.
 

Die Markttechnik hat das Ziel, die Richtung sowie die „Stärke“ einer laufenden Kursbewegung zu messen. Entsprechende markttechnische Indikatoren geben auf Basis von Kursveränderungen konkrete Kauf- und Verkaufssignale. Zudem können diese Indikatoren hinsichtlich Divergenzen zum Kursverlauf untersucht werden.
 

In der Sentimenttechnik wird versucht, die vorherrschende Stimmung der Marktteilnehmer zu interpretieren, um Rückschlüsse auf die zukünftige Kursentwicklung zu ziehen. Bei hohem vorherrschendem Optimismus wird davon ausgegangen, dass das Gros der Marktteilnehmer investiert ist und somit die Nachfrager fehlen, die den Kurs weiter nach oben treiben. Indes ist bei einem hohen Maß an Pessimismus anzunehmen, dass nur noch wenige Akteure investiert sind, der Verkaufsdruck zunehmend abebbt und Überraschungen auf der Oberseite wahrscheinlicher werden.
 

Die Zyklentechnik widmet sich Börsenphänomenen wie der sogenannten Jahresendrallye oder dem Spruch „Sell in may and go away“. Neben solchen kalendarischen Wiederholungen existieren zahlreiche weitere Börsenzyklen, die für Anlageentscheidungen genutzt werden können.
 

Teilbereiche der Technischen Analyse – Abgrenzung Fundamentalanalyse


Die Technische Analyse unterscheidet sich grundlegend von der Fundamentalanalyse. Denn die Technische Analyse geht davon aus, dass sämtliche Nachrichten in den Kursen diskontiert sind und dass der Markt immer Recht hat. Als alleinige Grundlage dienen der Kurs und eventuell das Handelsvolumen.
 

Die Fundamentalanalyse versucht anhand volkswirtschaftlicher Daten und betriebswirtschaftlicher Kennzahlen (Kurs-Gewinn-Verhältnis, Kurs-Buchwert-Verhältnis etc.), eine Überbewertung oder Unterbewertung festzustellen. Entsprechend geht die Fundamentalanalyse davon aus, dass der Markt Unrecht hat und dass dieser über kurz oder lang eine Überbewertung bzw. Unterbewertung korrigiert.
 

Im Trendbrief wird den Märkten „das Wort“ überlassen und mit den Hilfsmitteln der Technischen Analyse konkrete Derivate-Empfehlungen gegeben. Anleger, die zusätzlich mit Aktien überdurchschnittliche Gewinne einfahren wollen, sollten den kostenlosen Newsletter Aktien-Ausblick anfordern.

Einführung in die Technische Analyse