Dax 10319.5 -0.71%
MDax 21222.0 -0.45%
TecDax 1771.5 -0.48%
BCDI 138.81 0.24%
Dow Jones 18100.14 0.03%
Nasdaq 4815.47 -0.09%
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Wie können Anleger in Währungen investieren?

Während sich auf dem Devisenmarkt früher ausschließlich Großbanken und Profi-Trader tummelten, entdeckten in den vergangenen Jahren immer mehr Privatanleger den Markt für sich. Der Reiz, dass sich bereits mit Veränderungen auf der vierten Stelle hinter dem Komma Gewinne erzielen lassen sowie dem Umstand, dass permanent Chancen bestehen – denn fällt die eine Währung, steigt die andere – verschaffen dem Devisenmarkt eine hohe Faszination.


Sofern Sie konkrete Handlungsempfehlungen wünschen, wie Sie am besten an der Faszination Devisenmarkt teilhaben können, sollten Sie den Trendbrief kennenlernen.


Allgemein bestehen für Anleger verschiedene Möglichkeiten, um in Währungen zu investieren und davon zu profitieren. Konkret:


Wie können Anleger in Währungen investieren? – Direktinvestment in Devisen

Am konservativsten ist das Direktinvestment. Bei einem solchen Investment kauft bspw. ein deutscher Anleger US-Dollar und zahlt dafür – je nach aktuellem Währungskurs – den Gegenwert in Euro. Steigt die US-Valuta in Folge an Wert und verkauft der Anleger seinen Dollarbestand wieder, erhält er einen höheren Eurobetrag, als er anfänglich einbezahlt hat. Sinkt der US-Dollar indes im Wert, erhält der Anleger beim Verkauf weniger Euro und erleidet somit einen Verlust.

Um bei Deviseninvestments nicht stets eine Währung in die andere tauschen und auf einem Bankkonto halten zu müssen, gibt es Optionsscheine und Zertifikate. Da diese Derivate über einen Hebel verfügen, ermöglichen diese vielfach höhere Gewinne. Umgekehrt können hier natürlich auch die Verluste höher ausfallen. Konkret:


Wie können Anleger in Währungen investieren? – Optionsscheine und Zertifikate

Zertifikate und Optionsscheine, mit denen auf steigende Kurse eines Währungspaares gesetzt werden können, heißen Long-Zertifikate oder Call-Optionsscheine. Anleger, die auf sinkende Kurse eines Währungspaar setzen wollen, wählen dagegen Short-Zertifikate oder Put-Optionsscheine.


Die Richtung – also steigender oder fallender Kurs – bezieht sich dabei für gewöhnlich stets auf die erste Währung eines Währungspaares. Beispielsweise setzen Anleger mit einem Long-Zertifikat auf das Währungspaar Euro/US-Dollar auf einen steigenden Euro gegenüber dem Dollar. Mit einem Short-Zertifikat auf Euro/US-Dollar wird dagegen auf eine Abwertung des Euro und einen Anstieg im US-Dollar spekuliert. Der Hebelfaktor des Derivats sorgt dafür, dass an den Kursbewegungen schließlich überproportional verdient werden kann.


Wie können Anleger in Währungen investieren? – Contracts for Difference (CFDs)

Noch höhere Gewinnchancen, aber damit verbunden auch wesentlich höhere Risiken, bieten sogenannte Contracts for Difference (CFDs). Wie der Name bereits verrät, handelt es sich hierbei um Verträge auf eine Differenz, wobei sich diese auf den Kauf- und Verkaufskurs der eingegangenen Position bezieht. Ähnlich wie bei Futures und Optionen ist bei einer CFD-Position nur ein Bruchteil des Gesamtwertes des zugrundeliegenden Basiswertes, die sog. Margin, zu hinterlegen. Dadurch entsteht ein mächtiger Hebel, weshalb hier exorbitante Gewinnchancen winken. Entsprechend hoch sind auch die Risiken, wobei die Verluste den Einsatz sogar übersteigen können.


Während Investments in Währungen bei der Kapitalanlage als Kür gelten, sind Aktien die „Pflicht“. Das notwendige Wissen für das erfolgreiche Handeln mit Aktien liefert Ihnen börsentäglich der Aktien-Ausblick, in dem Deutschlands Börsenexperten Ihnen weiterhelfen.

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