Dax 10940.5 1.53%
MDax 21122.0 0.66%
TecDax 1719.0 0.70%
BCDI 129.68 0.32%
Dow Jones 19258.0 0.01%
Nasdaq 4792.82 0.13%
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Insolvenzschutz bei ETCs

Investments in Rohstoffe können sehr riskant sein, da enorme Preisschwankungen auftreten können. Ein drastischer Preisverfall ist ebenso möglich wie ein steiler Kursanstieg. Dennoch sind die Vorbehalte, die manche Anleger gegenüber Rohstoffen haben, nicht immer gerechtfertigt. Dass manche Anleger beträchtliche Verluste mit Rohstoffen erlitten haben, liegt daran, dass sie Rohstoffe auf Kredit gekauft haben. Viele Rohstoffe werden nämlich an Terminbörsen über Futures gehandelt. Hierbei muss der Anleger nur einen Bruchteil des eigentlichen Preises entrichten. Fällt der Rohstoff aber deutlich, kann es zu Nachschussforderungen kommen, die den Anleger vor weitere Forderungen stellen.


Bei ETCs werden Rohstoffe nicht auf Kredit erworben. Verluste treten dann ein, wenn der Rohstoff an Wert verliert. Allerdings sollten Anleger beim Kauf von ETCs immer bedenken, dass es sich hierbei um Schuldverschreibungen und nicht um einen echten Fonds handelt. Das im ETC vorhandene Vermögen ist gegen eine Insolvenz des Emittenten nicht geschützt, sondern fließt in die Insolvenzmasse mit ein.


Viele ETCs sind daher durch im Lager vorhandene Rohstoffe besichert. Wie jedoch konkret die Lage im Insolvenzfall ist, hängt von der vertraglichen Ausgestaltung ab. Einige wenige ETCs billigen den Anlegern einen Lieferanspruch zu, andere nicht. Wenn Sie daher besonderen Wert auf den größtmöglichen Schutz vor einer Insolvenz des Emittenten legen, sollten Sie auf ETCs als Anlageinstrument verzichten.

ETC-Grundlagen

Rohstoff-ETCs

Anlage in ETCs