Dax 10525.0 0.11%
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TecDax 1686.0 -0.03%
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So funktionieren Turnaround-Aktien!

Turnarounds sind Aktien von Unternehmen, die sich in einer absoluten Sondersituation befinden. Solche Phasen werden meist von miserablen Geschäftszahlen begleitet, in denen sich die Krise widerspiegelt. Verschärft wird das Bild oft durch hohe Restrukturierungskosten, wodurch in vielen Fällen Verluste zu verdauen sind. Entsprechend werden die Kurse dieser Titel an der Börse heftig heruntergeprügelt. Doch wenn die eingeleiteten Maßnahmen greifen, eröffnen sich für Turnaround-Investoren großartige Gewinnchancen. Börsen-Altmeister André Kostolany beschrieb Turnarounds so:


„Mit Turnarounds sind Unternehmen gemeint, die in einer tiefen Krise stecken, Verluste machen und vielleicht sogar kurz vor der Pleite stehen. Die Kurse sind dementsprechend im Keller. Wenn aber diese Gesellschaften den Turnaround schaffen und wieder Gewinne erzielen, schnellen die Kurse steil empor.“
(André Kostolany)

Turnaround-Aktien: Die entscheidenden Phasen


Da an der Börse die Zukunft gehandelt wird, zeichnen sich fundamentale Entwicklungen wie ein von Kostolany beschriebener Turnaround stets mit einem Vorlauf von etwa sechs bis zwölf Monaten im Kurschart ab. Wie der optimale Einstiegszeitpunkt bei Aktien durch Technische Analyse der Kursverläufe bestimmt werden kann, erfahren Sie laufend im kostenlosen Börsenverlag-Newsletter Aktien-Ausblick. Auf die Umsetzung mit konkreten Empfehlungen für unterbewertete Turnaround-Aktien hat sich der Turnaround-Trader spezialisiert. Das funktioniert so:


Die Turnaround-Phasen

Turnaround-Phase 1: Absturz


Der Turnaround-Trader filtert aus weltweit tausenden von Aktien mithilfe von computergestützten Screeningmethoden die Titel heraus, die vom vorangegangenen Fünf-Jahres-Hoch mindestens 50% verloren haben. Phase 1 im Turnaround-Konzept bildet also ein Absturz, zumal es hier allein um massiv unterbewertete Aktien geht.


Turnaround-Phase 2: Bodenbildung


In der zweiten Turnaround-Phase folgt die Bodenbildung. Dabei verlangsamt sich die Abwärtsbewegung und wird schließlich gestoppt. Im Chartbild kristallisieren sich Umkehrformationen mit unteren Wendepunkten heraus. Das ist für den Turnaround-Trader die Beobachtungsphase, in der auch eine sorgfältige Fundamentalanalyse erfolgen muss. Denn für eine Kaufempfehlung kommen nur Unternehmen infrage, die den Turnaround aus eigener Kraft schaffen können. Pleitekandidaten müssen strikt aussortiert werden.


Turnaround-Phase 3: Gewinne laufen lassen


Der Einstieg in eine Turnaround-Aktie erfolgt immer erst, wenn die Bodenbildungsphase durch Vollendung der Umkehrformation formal abgeschlossen ist und der Wechsel in den langfristigen Aufwärtstrend, z.B. durch Überkreuzen der 200-Tage-Linie, gelingt. Zur Sicherheit wird im Turnaround-Trader immer ein Anfangs-Stop-Loss 10% unter dem Kaufkurs platziert. Und dann werden die Gewinne laufen gelassen.


Turnaround-Phase 4: Gewinnrealisierung


Der Anfangs-Stop-Loss wird im Turnaround-Trader entsprechend der Kursentwicklung laufend in Gewinnrichtung nachgezogen. Im Idealfall entlang der steigenden 200-Tage-Linie. Die Gewinnrealisierung erfolgt dann automatisch am Ende des Aufwärtstrends, wenn z.B. der Kurs den GD wieder unterkreuzt. Das heißt:


Das Risiko beträgt immer nur 10% des Kapitaleinsatzes, während jedes Turnaround-Investment die Chance auf eine Kursverdoppelung- oder-vervielfachung eröffnet. Damit errechnet sich stets ein herausragendes Chance-Risiko-Verhältnis von 10:1 oder besser.


Mehr über Technische Aktienanalyse und die erfolgreichsten Aktien-Einstiegs-Strategien erfahren Sie im kostenlosen Newsletter Aktien-Ausblick, den Sie hier anfordern können. Wenn Sie an konkreten Empfehlungen für unterbewertete Turnaround-Aktien mit Verdopplungspotenzial interessiert sind, nutzen Sie die Gelegenheit zum kostenlosen Turnaround-Trader-Test.

Grundlagen der Fundamentalanalyse