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Indizes für den Kapitalmarkt

Den Anleger wird nicht nur der Trend am heimischen Kapitalmarkt, sondern auch der in der übrigen Welt interessieren.

 

Zudem haben informierte Anleger häufig viele interessante Anlageideen und möchten in ihrem Depot unterschiedliche Anlageklassen unterbringen. Schließlich wollen einige auch Sondertrends – wie zum Beispiel attraktive Dividenden – berücksichtigen. Das sind alles berechtigte Anliegen. Dennoch werden sie nicht unbedingt in die Praxis umgesetzt, weil Anlegern eine Investition in derart viele einzelne Ideen zu aufwändig und zu riskant erscheint.

 

Investieren in Kapitalmarktindizes

 

Die Frage lautet daher: Wie können alle diese Wünsche sinnvoll in einem Depot vereinigt werden, ohne dass der Anleger sich verzettelt und detailliertes Wissen über die einzelnen Anlagen ansammeln oder sich auf Gedeih und Verderb seinem Bankberater ausliefern muss? Die Antwort liegt natürlich im Rückgriff auf Kapitalmarktindizes. Davon gibt es eine ganze Reihe, die meist von anerkannten Institutionen definiert werden und jeweils einen bestimmten Teil der gesamten Anlage-Welt abbilden.


Auf der Grundlage dieser Überlegungen lässt sich ein brauchbares Konzept für die Einteilung von Kapitalmarktindizes abstecken. Die wichtigsten Unterscheidungskriterien sind demnach: Regionen, Finanzprodukte und Finanzthemen:

 

 Grafik

 

Die drei Kriterien sind in den meisten Indizes gleichzeitig anzutreffen. So etwa bei einem Index, der sich auf dividendenstarke Aktien an Börsen in den USA konzentriert: Hier ist die Region „USA“, das Finanzprodukt „Aktien“ und das Sonderthema „hohe Dividende“. Analog lässt sich auch ein europäischer Rentenindex, der auf Anleihen der wichtigsten Exportkonzerne basiert, nach diesen Kriterien untersuchen. Daneben gibt es Konstruktionen, in denen die Kriterien gemischt vorliegen, zum Beispiel in einem Aktien-Rentenindex.


In der Regel wird der Anleger nicht alle drei Aspekte gleichzeitig ins Auge fassen wollen, sondern einen Schwerpunkt bilden. Häufig kommt es hier zu einem Zielkonflikt. Wenn einen deutschen Investor zum Beispiel in erster Linie dividendenstarke Aktien interessieren, hat er die Wahl zwischen US-Titeln, die vielleicht höhere Dividenden zahlen, aber ein Währungsrisiko mit sich bringen, und Euro-Aktien ohne Währungsrisiko.

 

Schwerpunkt auf Aktienindizes


In diesem Indizes-Basiswissen werden zwar ausgewählte Indizes jeder Kategorie vorgestellt, der Schwerpunkt liegt aber auf den Aktienindizes.

 

Vor der Beschäftigung mit einzelnen Indizes erscheint es sinnvoll, kurz auf die Interessenlage der Indexanbieter einzugehen. Denn das was generell im Wirtschaftsleben üblich ist, gilt auch für sie:

 

Hinter den angebotenen Indizes stecken konkrete wirtschaftliche Interessen. Dies muss für den Privatanleger kein Nachteil sein – im Gegenteil bieten im Internet abrufbare Indizes ihm heute die Chance, sich zu informieren und damit eigenes Wissen aufzubauen. Schon ein Blick auf die graphische Darstellung (Chart) eines bekannten Index erlaubt dem geübten Auge häufig eine qualifizierte Einschätzung der Marktlage. 

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