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Der Hebel & Co. bei Optionsscheinen

Um sich ein Bild von der aktuellen Bewertung und dem möglichen Kursverhalten eines Optionsscheins zu verschaffen, stehen Anlegern verschiedene Kennziffern als Auswahlkriterien zur Verfügung. Zu den wichtigsten Kennzahlen gehören das Aufgeld, der Break-Even sowie der Hebel. Der Reihe nach:
 

Der Hebel & Co. bei Optionsscheinen – Definition Aufgeld


Das bekannteste Kriterium, zur Beurteilung eines Optionsscheins, ist das Aufgeld. Diese Kennzahl besagt, um wie viel Prozent der Erwerb (Call) bzw. Verkauf (Put) eines Basiswertes (Aktie, Index, Rohstoff, Devise, Anleihe) über den Optionsschein und damit die Ausübung des Optionsrechtes teurer ist, als der direkte Erwerb an der Börse. Grundsätzlich empfiehlt sich, bei sonst gleichen Bewertungskennzahlen, immer die Optionsscheine mit dem niedrigsten Aufgeld zu kaufen.
 

Der Hebel & Co. bei Optionsscheinen – Definition Break-Even


In enger Relation zum Aufgeld steht der Break-Even, der auch als Überschuss- oder Gewinnschwelle bezeichnet wird. Der Break-Even gibt an, welchen Kurs der Basiswert zum Fälligkeitstag erreichen muss, damit der Optionsschein noch einen Wert („schwarze Null“) aufweist. Dabei gelten folgende Zusammenhänge:
 

Break-Even (Call) = (Optionspreis * Bezugsverhältnis) + Basispreis

Break-Even (Put) = Basispreis – (Optionspreis * Bezugsverhältnis)
 

Der Hebel & Co. bei Optionsscheinen – Definition Hebel


Der Hebel sagt bei einem Optionsschein aus, um wie viel stärker sich der Optionsscheinpreis verändert als der Kurs des Basiswertes. Ein Hebel von drei indiziert beispielsweise, dass ein Optionsschein drei Mal so stark auf die Schwankungen eines Basiswertes reagiert. Für einen Call-Optionsschein, bei dem die Kursveränderungen gleichgerichtet sind, gilt:
 

Hebel = Kurs des Basiswert / Optionsscheinpreis
 

Der Reiz besteht für Anleger darin, mit einem Hebel ein Mehrfaches dessen zu verdienen, was die Direktanlage bietet. Dies ist auf den begrenzten Kapitaleinsatz zurückzuführen. Denn bei einem Hebel von beispielsweise drei muss ein Anleger nur ein Drittel dessen investieren, was ein Direktanleger aufzuwenden hat. Allerdings wirkt der Hebel bei einem Call (Put) bei fallenden (steigenden) Kursen ebenso in die andere Richtung.
 

Ob ein Optionsschein attraktiv bewertet ist, kann somit anhand verschiedener Kennzahlen festgestellt werden. Im Trendbrief übernehmen Anlageexperten für Sie die Auswahl von Optionsscheinen und geben Ihnen konkrete Empfehlungen. Falls Sie zusätzlich mit Aktien attraktive Kursrenditen einfahren wollen, sollten Sie den kostenlosen Aktien-Newsletter Aktien-Ausblick anfordern. 


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Die Auswahl des optimalen Optionsscheins: Qualitative Kriterien

Quantitative Kriterien

Die klassischen Kennziffern - Das Aufgeld (Agio)

Das jährliche Aufgeld

Parität oder innerer Wert

Break-Even oder Gewinnschwelle

Naked Warrants - Covered Warrants

Währungsoptionsscheine (Currency Warrants)

Index-Optionsscheine