Dax 10250.0 -1.49%
MDax 21204.0 -0.39%
TecDax 1766.0 -0.48%
BCDI 138.31 0.00%
Dow Jones 18143.45 -1.07%
Nasdaq 4830.57 -0.3%
EuroStoxx 2946.0 -0.59%
Bund-Future 166.03 0.07%

- Collateral Yield

Ein weiterer Renditebestandteil gesellt sich bei der Gesamtbetrachtung noch zu den beiden bereits genannten hinzu: die Collateral Yield.

 

Zwar muss man als Investor an den Rohstoff-Terminmärkten auch mit negativen Rollrenditen leben lernen, dafür bringt das Halten von Futureskontrakten jedoch auch einen recht gewichtigen Vorteil mit sich:

 

Beim Eingehen eines Futures ist zunächst außer einer recht kleinen Sicherheitsleistung kein Kapitaleinsatz erforderlich. Erst bei größeren Wertveränderungen während der Laufzeit des Kontraktes muss hier gegebenenfalls weiteres Geld als Sicherheit hinterlegt werden. Die große Abrechnung mit dem Austausch größerer Beträge kommt hingegen erst bei Fälligkeit des Futures.

 

Dies bedeutet, dass ein Investor den theoretisch bei Fälligkeit zu zahlenden Geldbetrag während der Laufzeit mit Ausnahme der bereits geleisteten Sicherheitsleistungen verzinslich am Geldmarkt investieren und dadurch Zinsen, also die Collateral Yield erwirtschaften kann.

 

Deshalb auch der Name dieser Renditekomponenten:

»Collateral« = Sicherheitsleistung.

 

Somit ist der risikofreie Geldmarktzinssatz, der für die Anlage dieses Kapitals erwirtschaftet werden kann, ebenfalls eine Ertragskomponente eines Futuresinvestors. Je länger ein Investment läuft und je höher der erzielbare Zins ist, desto größer wird aufgrund des Zinseszinseffektes die Bedeutung der Collateral Yield für die erzielbare Gesamtrendite eines Rohstoffinvestments werden.

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