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Alternativen im Energiebereich

Weltweit arbeiten Forscher und Unternehmen daran, vor allem im Energiebereich Alternativen zu den heute stark in Anspruch genommenen natürlichen Ressourcen zu finden. Erneuerbare Energien, die unabhängiger von Öl und Gas machen sollen sind bereits seit Jahren auf dem Vormarsch. Aber auch in anderen Bereichen der Wirtschaft wird mit Hochdruck daran gearbeitet, neue Wege zu finden, um der Endlichkeit vieler heute noch in großem Umfang eingesetzter Rohstoffe zuvorzukommen und somit auch den dadurch zu erwartenden Preissteigerungen.

 

Die Zukunft des Automobilantriebs der Zukunft könnte beispielsweise im Elektromotor liegen, in der Brennstoffzelle oder in einer Kombination aus diesen oder anderen Antriebsmodellen. Sollte hier in nicht allzu ferner Zeit ein Durchbruch gelingen, dann könnten die Tage des Verbrennungsmotors schneller gezählt sein, als heute vielleicht zu erahnen ist.

 

Die Automobilindustrie und die Energiewirtschaft sind jedoch nicht die einzigen Branchen, die mit Hochdruck nach Alternativen für die für sie heute noch überlebensnotwendigen Rohstoffe suchen.

 

Hier könnten noch viele weitere Beispiele genannt werden, wobei sich seit neuestem die Chemiebranche als ein weiterer Großverbraucher von Rohöl mit neuen Ideen hervorgetan hat. »Die chemische Industrie wird ihre Rohstoff-Versorgung auf eine breitere Basis stellen müssen.« Zu diesem Urteil kommt ein Anfang des Jahres 2010 präsentiertes Positionspapier der deutschen Chemieindustrie. Gedacht wird darin beispielsweise daran, den für die Herstellung vieler chemischer Produkte so wichtigen Kohlenstoff nicht mehr fast vollständig aus Rohöl zu gewinnen. Denn das Reservoir an alternativen Kohlenstoffquellen ist fast unerschöpflich. Theoretisch denkbar wäre es sogar, den Klimakiller Nr. 1, das Treibhausgas Kohlendioxid hierfür zu nutzen oder nachwachsende Biomasse als Lieferant heranzuziehen.

 

Ein Durchbruch bei den Alternativen wäre jeweils verbunden mit erheblichen Folgen für die Nachfragesituation nach den aktuell noch im großen Umfang eingesetzten Rohstoffen, was wiederum höchstwahrscheinlich zu einem deutlich anderen Preisverlauf führen würde, als ohne diese entsprechende Alternativen.

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