Dax 10527.0 0.15%
MDax 21572.0 1.33%
TecDax 1798.5 1.35%
BCDI 138.24 0.00%
Dow Jones 18308.15 0.91%
Nasdaq 4874.64 0.61%
EuroStoxx 3002.0 1.3%
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Klassische Indexfonds

Indexfonds für alle Assetklassen

 

Indexfonds haben, im Gegensatz zu »normalen« Fonds nicht das Ziel, besser sein zu wollen als der Gesamtmarkt. Ihnen genügt völlig, einfach diesen Gesamtmarkt so exakt wie möglich »passiv«, also ohne eigene Eingriffe seitens des Managements, nachzubilden. Dahinter steck die Erkenntnis, dass die meisten Fondsmanager es ohnehin nicht schaffen, das hochgesteckte Ziel, besser als der Markt sein zu wollen, zu erreichen.

 

Investiert man also am besten gleich in einen Index, der als Barometer einen ganzen Markt oder ein Marktsegment abdeckt, dann kann man zumindest keine Enttäuschungen erleben. Indexfonds gibt es deshalb über alle Assetklassen hinweg auf eine Vielzahl von Indizes. Da das Fondsmanagement für die Umsetzung dieser Strategie in der Regel keinen so großen administrativen Aufwand wie bei einem aktiven Fonds betreiben muss, ist die Gebührenbelastung bei Indexfonds meist viel geringer als bei den aktiv gemanagten, was ein zusätzliches Plus darstellt. Doch bei diesen klassischen Indexfonds müssen Anleger meist einen recht hohen Ausgabeaufschlag in Höhe von mehreren Prozentpunkten bezahlen, wie er bei normalen Fonds auch anfällt. Dies macht sie tendenziell zu längerfristigen Anlagen.

 

Klassische Indexfonds können in der Regel täglich an die Fondsgesellschaft zurückgegeben werden und bekommen dafür ihre Anteile zum ebenfalls einmal täglich festgestellten Rücknahmepreis ausbezahlt.

 

Indexfonds versuchen, die Wertentwicklung eines oder mehrerer genau definierter Indizes möglichst genau nachzubilden. Dabei bedienen sie sich verschiedener Techniken wie beispielsweise dem Einsatz von Derivaten. Dabei können beispielsweise Futures auf die jeweiligen Indizes oder andere Finanzderivate zum Einsatz kommen. Da für diese Derivatestrategien nicht das gesamte eingesammelte Anlegergeld benötigt wird, befinden sich im Fonds jede Menge liquide Mittel, die meist in kurzlaufende Schuldverschreibungen investiert werden, um zusätzliche Zinserträge zu generieren.

 

Guter Schutz bei Insolvenz

 

Investiert ein Anleger in einen klassischen Rohstoff-Indexfonds, dann legt er sein Geld nicht in einer »black box« an, er weiß anhand der Orientierung der Wertentwicklung an den Zielindizes ziemlich genau, wohin sein Geld fließt. Was in vielen Fällen trotzdem vielleicht nicht so einfach zu durchdringen ist, ist die Methode der Indexnachbildung, die vom Fondsmanager gewählt und umgesetzt wird. Der Derivateeinsatz kann unter Umständen sehr komplex und verwirrend sein.

 

Wie alle Arten von Investmentfonds bieten auch Indexfonds einen guten Schutz vor der Insolvenz eines Fondsanbieters, da es sich auch bei Ihnen um so genannte Sondervermögen handelt. Sollte die Fondsgesellschaft pleite gehen, dann fällt das Fondsvermögen nicht in die Insolvenzmasse und ist deshalb für die Anleger nicht verloren. Die Einhaltung der Anlagerichtlinien wird zudem von einer unabhängigen Stelle, der Depotbank, die die Vermögenswerte des Fonds verwaltet, überwacht.

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