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Rohstoffe direkt kaufen

Buy and hold – Rohstoffe direkt kaufen

 

Nur bei den allerwenigsten Rohstoffen dürfte diese Form der Investition aus den bereits zur Genüge genannten Gründen - Lagerbarkeit, Haltbarkeit, Lagerkosten - überhaupt in Frage kommen oder zumindest eine Überlegung wert sein. Nur bei Commodities, die einfach gekauft, leicht und kostengünstig transportiert, gut und günstig gelagert und auch noch einfach wiederverkauft werden können eignen sich für diese Form der Geldanlage.

 

Wie Sie sehen können, kommen hierfür sicherlich nur sehr wenige Rohstoffe in Frage. Rohöl, Rinderhälften oder Baumwolle werden eher nicht dazugehören, da die Lagerung und der Transport viel zu aufwendig sind.

 

In gewissem Sinn sinnvolle Direktinvestments können seit einiger Zeit in Holz- oder Agrarflächeninvestments durchgeführt werden.

 

Doch auch hier gilt oft:

Kompliziert, teuer, umständlich, oft intransparent und illiquide!

 

Bevor man sich für ein solches, oft sehr langfristiges Investment entscheidet, sollte man alle Facetten, die mit einer solchen Anlage zusammenhängen, genauestens prüfen um entscheiden zu können, ob man mit einem solchen gut leben und schlafen kann.

 

Gebräuchlich ist diese Form der direkten Investition deshalb nur bei Edelmetall-Anlagen.

 

Warum gerade Edelmetalle? Nun, diese sind

  • nicht verderblich,
  • einfach und kostengünstig transport- und lagerfähig,
  • in Münz- und Barrenform leicht erwerbbar und
  • aufgrund ihres hohen Wertes auch in kleinen Mengen geeignet für die Anlage größerer Geldbeträge.

Werden Edelmetalle wie Gold oder Silber als Münzen gesammelt oder in Form von Schmuck auch schon mal um den Hals getragen, dann kommt ihnen nicht nur die Funktion der Geldanlage zu, sondern dann erfreut sie zusätzlich auch noch das Auge des Betrachters. Ein schöner Doppeleffekt also.

 

Münzen und Barren bekommt man bei Banken und Sparkassen, bei spezialisierten Händlern oder auf Münzmessen, Schmuck beim Juwelier. Bei solchen Direktinvestments muss man beachten, dass in der Regel – mit Ausnahme größerer Barren – ein höherer Preis als der reine Materialwert bezahlt werden muss, da bei der Herstellung von Schmuck ja eine meist nicht unerhebliche Arbeitszeit zu berücksichtigt werden muss, bei Münzen auch der Grad der Seltenheit zu berücksichtigen ist und die Banken oder Händler teilweise sehr hohe Gebühren für ihre Dienste nehmen, was an einem hohen Aufschlag auf den reinen Warenwert beim Kauf und einen hohen Abschlag beim Verkauf erkennbar ist.

 

Bei Münzen bekommt man keine Zinsen

 

Wer gerne Münzen sammelt und anschaut oder der Finanzindustrie nicht traut, der kann, wie seit Hunderten von Jahren üblich, einen Teil seines Vermögens in Goldmünzen oder Goldbarren investieren und diese an einem möglichst sicheren Ort deponieren, am besten in einem Bankschließfach. Zinsen gibt es allerdings bei dieser Art Investment definitiv keine, die einzige Performancequelle sind steigende Goldpreise oder – im Fall der Münzen – Wertsteigerungen am Münzmarkt. Diesen Weg der physischen Anlage in Gold gehen seit einiger Zeit auch wieder verstärkt viele Notenbanken dieser Welt, die in ihren Währungsreserven traditionell einen größeren Teil in Goldbarren in ihren Tresoren schlummern haben. Allein aus dieser Nachfragequelle resultiert ein großer Teil der Nachfrage nach dem gelben Metall.

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