Dax 11232.0 0.47%
MDax 21721.0 1.16%
TecDax 1756.5 1.27%
BCDI 133.37 1.86%
Dow Jones 19746.7 0.67%
Nasdaq 4891.04 0.71%
EuroStoxx 3212.5 0.55%
Bund-Future 161.51 0.06%
Arbeitslosenraten Inflationsraten ifo-Index ZEW-Index Staatsanleihen
Deutschland Europa Schweiz Frankreich Großbritannien Holland Italien Japan Spanien
Deutschland Frankreich Großbritannien Griechenland Italien Japan Holland Österreich Portugal Schweiz Spanien USA

Renditen 10-jähriger Staatsanleihen

Australien Aktuell: 2.86 %
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Belgien Aktuell: 0.69 %
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Dänemark Aktuell: 0.48 %
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Deutschland Aktuell: 0.42 %
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Finnland Aktuell: 0.57 %
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Frankreich Aktuell: 0.81 %
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Griechenland Aktuell: 6.70 %
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Großbritannien Aktuell: 1.27 %
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Kanada Aktuell: 1.65 %
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Irland Aktuell: 0.91 %
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Italien Aktuell: 1.98 %
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Japan Aktuell: 0.04 %
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Norwegen Aktuell: 1.80 %
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Niederlande Aktuell: 0.54 %
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Österreich Aktuell: 0.63 %
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Portugal Aktuell: 3.66 %
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Schweden Aktuell: 0.63 %
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Spanien Aktuell: 1.49 %
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Schweiz Aktuell: -0.11 %
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USA Aktuell: 2.39 %
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Staatsanleihen

Sie möchten Sicherheit und dennoch hohe Zinsen? Früher einmal ging das mit deutsche Staatsanleihen (= Bundesanleihen), die Zinsen von bis zu 9% pro Jahr ausschütteten. Da gab es das Schlagwort von „Zinsen ohne Risiko“. In Zeiten einer sehr laxen Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) hingegen heißt es bei Anleihen eher: „Risiko ohne Zinsen“! Bei kurzlaufenden Bundesanleihen gab es im Frühjahr 2015 sogar schon negative Renditen. Doch was sind Staatsanleihen überhaupt? Es handelt sich um am Kapitalmarkt handelbare Schulden eines Staates. Im Normalfall sind Laufzeit, Stückelung und Zinssatz (= Kupon) festgelegt. Länder nutzen Staatsanleihen (englischer Begriff: Bonds), um sich auf dem Kapitalmarkt frisches Geld zu beschaffen. Damit finanzieren die Regierungen oft große Teile ihrer Ausgaben.

Da die Staatsanleihen am Kapitalmarkt gehandelt werden, kann die Notierung über den Nominalbetrag steigen – oder auch darunter fallen. Wichtig für Sie als Käufer einer Anleihe ist: Die Höhe der Zinszahlung und der Rückzahlungsbetrag richten sich nach dem Nominalbetrag und nicht nach dem aktuellen Börsenkurs! Sie sollten zudem die Zahlungsfähigkeit des jeweiligen Staates im Auge behalten. Denn was nützt ein hoher Zins-Kupon – wenn die Zinsen dann gar nicht bezahlt werden können? Ein Element zur Einschätzung der Zahlungsfähigkeit eines Staates ist das Kreditranking, das dieser Staat erhalten hat. Traditionell stehen Staaten wie die Bundesrepublik Deutschland dabei im internationalen Vergleich sehr gut da.

Die Höhe des allgemeinen Zinsniveaus und die Entwicklung der Staatsanleihen ist auch für den Aktienmarkt durchaus wichtig. Deshalb sind Zinsveränderungen und deren mögliche Auswirkungen auf die Finanzmärkte auch im „Aktien-Ausblick“ Thema. Sie gehen bei der Lektüre kein Risiko ein: Der „Aktien-Ausblick“ ist für Sie kostenlos und unverbindlich. Hier können Sie diesen Newsletter anfordern.