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18:38 27.01.12

Aktien Wien Schluss: Leichte Verluste - US-Wachstumsdaten belasten

WIEN (dpa-AFX/APA) - Die Wiener Börse hat zum Wochenschluss nachgegeben. Der ATX fiel bei gutem Volumen 0,57 Prozent auf 2.126,66 Einheiten. Mangels fundamentaler Nachrichten orientierte sich der Markt zum Wochenschluss einmal mehr am gesamteuropäischen Umfeld. Für Abwärtsdruck sorgten im Nachmittagsverlauf auch diesseits des Atlantik schwächer als erwartet ausgefallene US-Wachstumszahlen. Unter den im Wiener Prime Market gelisteten Einzelwerten stachen die Kursgewinne der Intercell-Aktie hervor, die bei starken Umsätzen 7,18 Prozent auf 1,94 Euro anzogen. Nachrichten lagen dazu allerdings keine vor.

Im schwergewichtigen Bankensektor schlossen Raiffeisen nach einer mehrheitlich schwachen Tagesperformance schließlich mit einem kleinen Plus von 0,09 Prozent auf 27,28 Euro. Die Erste Group-Aktie ging indes 0,32 leichter auf 17,20 Euro aus dem Handel. Der Bankenbereich zählte europaweit zu den Sektoren mit den größten Abschlägen, der entsprechende Branchenindex verzeichnete ein Minus von über einem Prozent.

Unter den übrigen Schwergewichten schwächten sich OMV bis zum Handelsende um 1,49 Prozent auf 25,79 Euro ab. Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner hatte am Rande eines Pressegesprächs am Freitag bestätigt, dass im Wirtschaftsministerium die Entscheidung über den Antrag des OMV-Kernaktionärs IPIC zur Aufstockung beim heimischen Mineralölkonzern auf mindestens 25 Prozent, also auf Sperrminorität, bereits gefallen sei. Darüber, wie diese aussehe, wollte er aber keine Auskunft geben.

Zudem gaben Voestalpine ungeachtet eines Auftragsabschlusses über 700 Milloionen Euro in der Sparte Automotive 2,35 Prozent auf 27,06 Euro nach. Der Konzern erweitert seine Produktionskapazitäten in China sowie den USA und produziert damit erstmals in diesen Ländern Automobilkomponenten. Für den globalen Expansionsschritt werden Unternehmensangaben zufolge etwa 100 Millionen Euro investiert. Der Auftraggeber wurde nicht genannt. Stahlwerte standen am heutigen Handelstag allgemein unter Verkaufsdruck, nachdem der japanische Stahlhersteller Nippon Steel die Prognose für das Ende März auslaufende Geschäftsjahr 2011/12 nach unten revidiert hatte./APA/zb



Quelle: dpa

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