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Devisen: Euro legt spürbar zu - Dollar unter Druck

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat am Freitag spürbar zugelegt. Am späten Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1275 US-Dollar und damit einen halben Cent mehr als im asiatischen Handel. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,1254 (Donnerstag: 1,1174) Dollar festgelegt. Der Dollar kostete 0,8886 (0,8949) Euro.

Die Euro-Gewinne gingen mit einem merklich schwächeren US-Dollar einher. Händler nannte dafür zwei Gründe: Zum einen wurde darauf verwiesen, dass die Angst vor einem Ausscheiden Großbritanniens aus der Europäischen Union etwas in den Hintergrund getreten sei. Die Weltreservewährung US-Dollar war deshalb weniger gefragt. In Großbritannien ist die kontroverse politische Debatte derzeit ausgesetzt. Grund ist der tödliche Angriff auf die Parlamentsabgeordnete Jo Cox vom Donnerstag. Ob die Tat mit der nahenden Abstimmung über den EU-Verbleib Großbritanniens in Zusammenhang steht, ist noch nicht geklärt.

Die Verluste des Dollar wurden auch mit der amerikanischen Geldpolitik erklärt. James Bullard, regionaler Notenbankchef von St. Louis, stellte in einer Rede ein neues ökonomisches Modell vor, das bis 2018 nur noch eine Zinsanhebung durch die US-Zentralbank Fed prognostiziert. Sollte es tatsächlich so kommen, würde der Straffungskurs der Fed viel langsamer vonstatten gehen, als es aktuelle Prognosen der Notenbank nahelegen. Der Dollar geriet nach Bekanntwerden der Äußerungen weiter unter Druck.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,78770 (0,79033) britische Pfund , 117,34 (116,65) japanische Yen und 1,0818 (1,0812) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1290,70 (1310,75) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 36 110,00 (36 710,00) Euro./bgf/jsl



Quelle: dpa


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