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Devisen: Euro leicht gestiegen

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat am Dienstag im frühen Handel leicht zugelegt. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1333 US-Dollar gehandelt und damit etwas über dem Wert vom Freitag. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Montag auf 1,1332 (Freitag: 1,1254) Dollar festgesetzt.

Das alles beherrschende Thema am Devisenmarkt ist das Brexit-Referendum am Donnerstag. Zuletzt hatte sich die Stimmung wieder gedreht und die Gegner eines Austritts Großbritanniens aus der Europäischen Union (EU) haben seither in Umfragen wieder knapp die Nase vorn. Beobachter begründeten dies unter anderem mit Reaktionen auf den Mord an der Labour-Abgeordneten Jo Cox. Nach deutlichen Zuwächsen seit Freitag legte das britische Pfund am Dienstag zum US-Dollar leicht zu. Der Kurs lag zuletzt bei 1,4705 Dollar beziehungsweise bei 1,2975 Euro.

Des weiteren wird das Bundesverfassungsgericht am Dienstag sein Urteil zu dem umstrittenen EZB-Anleihekaufprogramm OMT ("Outright Monetary Transactions") verkünden. Während die deutschen Verfassungsrichter in der Vergangenheit ihre Bedenken zu OMT deutlich gemacht haben, sieht der Europäische Gerichtshof (EuGH) kein rechtliches Problem. Experten rechnen nun mit einer Kompromisslösung, nach der OMT bestehen bleiben dürfte.

Außerdem werden sich die Chefs der Notenbanken in den USA und der Eurozone zu Wort melden. EZB-Chef Mario Draghi wird vor dem EU-Parlament in Brüssel sprechen. Fed-Chefin Janet Yellen meldet sich vor dem Bankenausschuss des Senats in Washington zu Wort. Dirk Gojny, Analyst bei der National-Bank rechnet von Yellen allerdings nicht mit klaren Signalen. "Vermutlich wird sie versuchen, es bei einem zur Pressekonferenz nach der FOMC-Tagung erweiterten Statement zu belassen."

Außerdem veröffentlicht das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) seine Indikatoren zu den Konjunkturerwartungen von Finanzexperten im Juni. Ralf Umlauf, Experte bei der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba), sieht das Risiko einer Stimmungseintrübung. Allerdings dürfte das Ergebnis die jüngst gedrehte Stimmung hinsichtlich des Brexit-Referendums noch nicht abbilden./tos/fbr



Quelle: dpa


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