New York (www.aktiencheck.de) - Die US-Leitindizes weisen im frühen Montaghandel Zugewinne aus und knüpfen damit an ihre positive Entwicklung vom Freitag an. Dabei stützt auch der Umstand, dass sich die griechische Regierung am Wochenende mit ihren Kreditgebern auf Eckpunkte eines weiteren Sparpaketes geeinigt hat. Der Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420) gewinnt aktuell 0,54 Prozent auf 13.167,08 Zähler. Der NASDAQ Composite (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) präsentiert sich mit einem Plus von 0,57 Prozent bei 2.984,72 Zählern, während der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) derzeit einen Aufschlag von 0,50 Prozent auf 1.397,90 Punkte zeigt.
Für besondere Aufmerksamkeit sorgt heute im frühen Handel der Elektronikhändler Best Buy (ISIN US0865161014/ WKN 873629). Der Firmengründer und größte Einzelaktionär des Konzerns hat den übrigen Aktionären ein Übernahmeangebot unterbreitet. In einem Brief an das Board of Directors erklärte der Manager, dass er den Erwerb der noch ausstehenden Aktien von Best Buy für 24 bis 26 US-Dollar je Aktie beabsichtige. Die Offerte entspricht einem Aufschlag von 36 bzw. 47 Prozent gegenüber dem letzten Schlusskurs der Aktie von Best Buy. Der Konzern selbst hat sich bislang nicht zu dem Übernahmeangebot zu Wort gemeldet. Der Titel schießt um 18,3 Prozent nach oben.
Im Blickfeld der Investoren stehen im frühen Montaghandel zudem auch die Papiere von General Motors (ISIN US37045V1008/ WKN A1C9CM), die um 0,1 Prozent vorfahren. Der Automobilhersteller konnte im Juli in China ein deutliches Absatzplus vorweisen. Auch für die ersten sieben Monate des laufenden Fiskaljahres ergab sich dabei ein prozentual zweistelliger Zuwachs im Vergleich zur entsprechenden Vorjahresperiode.
Des Weiteren richtet sich der Fokus der Investoren auch heute auf diverse Quartalsbilanzen. Für eine Enttäuschung sorgte dabei Tyson Foods (ISIN US9024941034/ WKN 870625). Der Nahrungsmittelkonzern musste im dritten Geschäftsquartal infolge der vorzeitigen Ablösung von Schulden trotz eines Umsatzwachstums einen kräftigen Ergebnisrückgang verbuchen. Die Analystenschätzungen wurden dabei auf bereinigter Basis verfehlt. Die Papiere verlieren 2,5 Prozent an Wert.
Mit seinen Zahlenausweis ebenfalls nicht überzeugen kann AES (ISIN US00130H1059/ WKN 882177). Der Energieversorger verbuchte im abgelaufenen Quartal infolge eines schwachen Geschäfts in Chile und Brasilien einen Ergebnisrückgang. Der Umsatz zeigte sich ebenfalls rückläufig. Die Gewinnprognose der Analysten wurde deutlich verfehlt. Die Aktie verschlechtert sich um 2 Prozent.
Negativ aufgenommen wird auch die Bilanz von HCA Holdings (ISIN US40412C1018/ WKN A1JFMW). Der Krankenhausbetreiber meldete für das zweite Quartal einen Gewinnanstieg. Der Umsatz konnte gegenüber dem Vorjahr ebenfalls verbessert werden. Profitiert hat man erneut von einem deutlichen Anstieg der Patientenzahlen und der Konsolidierung des Joint Ventures HealthONE. Die Gewinnerwartungen der Analysten wurden übertroffen. Der Titel gibt um 7,1 Prozent nach.
FreightCar America (ISIN US3570231007/ WKN A0D890) brechen nach Zahlen zum zweiten Quartal um 9,9 Prozent ein. Der auf die Entwicklung und Produktion von Eisenbahnwaggons spezialisierte Konzern konnte zwar Umsatz und Gewinn deutlich steigern, verfehlte allerdings die Erwartungen der Analysten. Die Nachfrage aus der Kohleindustrie, dem Hauptabsatzmarkt für FreightCar, hat sich nach Konzernangaben angesichts der schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen abgeschwächt. (06.08.2012/ac/n/m)