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22:24 03.03.10

Wall Street Schluss: Fast unverändert, Fed sieht leichten Anstieg der Wirtschaftsaktivität

New York (aktiencheck.de AG) - Die US-Börsen sind nahezu unverändert aus dem Handel gegangen. Einem Bericht von Automatic Data Processing zufolge hat sich der Rückgang der US-Beschäftigung im Februar mit deutlich vermindertem Tempo fortgesetzt. Der ISM-Dienstleistungsindex konnte im Februar deutlich zulegen. Die US-Notenbank Fed berichtet von einer leichten Zunahme der Wirtschaftsaktivität. Der Dow Jones lag am Ende mit 0,09 Prozent bei 10.396,76 Punkten im Minus, während der NASDAQ Composite minimal auf 2.280,68 Punkte abgab. Der S&P 500 gewann 0,04 Prozent auf 1.118,79 Zähler.Der Rückgang der US-Beschäftigung hat sich nach Angaben des Arbeitsmarkt-Dienstleisters Automatic Data Processing (ADP) im Februar 2010 mit deutlich vermindertem Tempo fortgesetzt. So gab die Beschäftigtenzahl im Privatsektor um 20.000 nach. Hierbei sank die Zahl um 37.000 im Produzierenden Gewerbe und kletterte um 17.000 im Dienstleistungsbereich. Diese Daten gelten als Indikator für den offiziellen Arbeitsmarktbericht der US-Regierung, der am Freitag zur Veröffentlichung ansteht. Die Geschäftsaktivitäten des Dienstleistungssektors haben sich im Februar 2010 verbessert. So stieg der ISM-Service-Index von 50,5 Zählern im Vormonat auf nun 53,0 Zähler. Volkswirte hatten einen Wert von 51,0 Punkten prognostiziert. Dem jüngsten Beige Book der US-Notenbank Federal Reserve zufolge hat sich das Umfeld der US-Wirtschaft seit dem letzten Bericht vom 13. Januar etwas verbessert. Die Konsumausgaben seien in den meisten Regionen im Jahresvergleich leicht gestiegen, von den heftigen Schneefällen jedoch gedämpft worden. In allen Regionen habe sich die Nachfrage nach Dienstleistungen, insbesondere im Gesundheits- und IT-Bereich, positiv entwickelt. In den meisten Regionen habe der Arbeitsplatzabbau an Geschwindigkeit verloren. Der Druck auf die Löhne wurde als minimal bezeichnet.Der Software-Konzern Novell (ISIN US6700061053 / WKN 873019) hat am Dienstagabend nach Börsenschluss ein überraschendes Übernahmeangebot erhalten. Demnach habe der Finanzinvestor Elliott Associates L.P. insgesamt 5,75 Dollar je Aktie für die Übernahme des Linux-Spezialisten geboten. Novell bestätigte am Vorabend den Erhalt der Übernahmeofferte und kündigte an, diese prüfen zu wollen. Der Aktienkurs von Novell sprang um mehr als 29 Prozent.Der US-Großhändler Costco Wholesale (ISIN US22160K1051 / WKN 888351) verbuchte im zweiten Quartal einen Umsatz von 18,36 Mrd. Dollar, der damit deutlich über dem Vorjahreswert von 16,49 Mrd. Dollar lag. Beim Nettoergebnis wurde ein Anstieg auf 299 Mio. Dollar bzw. 0,67 Dollar je Aktie ausgewiesen, nach einem Nettogewinn von 239 Mio. Dollar bzw. 0,55 Dollar je Aktie im Vorjahreszeitraum. Vor Einmaleffekten hatte der bereinigte Gewinn je Aktie im Berichtszeitraum bei 0,70 Dollar gelegen. Analysten hatten zuvor ein EPS von 0,72 Dollar sowie einen Umsatz von 18,53 Mrd. Dollar erwartet. Titel von Costco Wholesale gaben 1,03 Prozent ab.Der US-Automobilkonzern General Motors (GM) - Motors Liquidation (ISIN US62010A1051 / WKN A0X900) gab am Dienstag für die Region Nordamerika einige Personalien bekannt. Den Angaben zufolge übernimmt Mark Reuss, GM North America President, künftig die Verantwortung für den Verkauf in den USA. Er tritt damit die Nachfolge von Susan Docherty an, die bisher für die Bereiche Verkauf und Marketing zuständig war und sich nun als Vice President auf Marketing konzentrieren wird. Docherty berichtet dabei an Reuss. Wie GM gestern separat mitteilte, wird man 1,3 Millionen Fahrzeuge der Marken Pontiac und Chevrolet wegen eines Problems mit der Servolenkung zurückrufen. Motors Liquiditation verzeichneten einen Kursgewinn von 0,17 Prozent.Der US-Wasserversorger Southwest Water (ISIN US8453311073 / WKN 923740) hat eine Übernahmeofferte eines Investorenkonsortiums unter Führung von J.P. Morgan Asset Management und der Water Asset Management L.L.C. in Höhe von 11,00 Dollar je Aktie erhalten. Dies entspricht einem Gesamtvolumen von 275 Mio. Dollar. Das Board of Directors hat der Offerte zugestimmt und eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Aktionäre und die Wettbewerbsbehörden. Die Aktie von Southwest Water sprang um rund 47 Prozent.Der Anteilschein des US-Großhändlers BJ\'s Wholesale Club (ISIN US05548J1060 / WKN 908408) gab demgegenüber 5,13 Prozent ab. Im vierten Quartal lag der Nettogewinn mit 55,1 Mio. Dollar bzw. 1,01 Dollar je Aktie über dem Vorjahreswert von 52,7 Mio. Dollar bzw. 0,91 Dollar je Aktie. Dabei wurden im Berichtszeitraum positive Einmaleffekte in Höhe von 6 Cents je Aktie ausgewiesen. Beim Umsatz verzeichnete der Großhändler einen Anstieg auf 2,80 Mrd. Dollar, nach 2,56 Mrd. Dollar im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten zuvor ein EPS von 0,96 Dollar sowie einen Umsatz von 2,79 Mrd. Dollar erwartet.Big Lots (ISIN US0893021032 / WKN 869884) legten 1,86 Prozent zu. Das Unternehmen erzielte im vergangenen Quartal einen Nettogewinn von 105,4 Mio. Dollar bzw. 1,27 Dollar je Aktie und lag damit über dem Vorjahreswert von 78,8 Mio. Dollar bzw. 0,96 Dollar je Aktie. Vor Einmaleffekten hatte der bereinigte Gewinn aus dem fortgeführten Geschäft bei 1,31 Dollar je Aktie gelegen. Beim Umsatz wurde ein Anstieg auf 1,46 Mrd. Dollar verbucht, nach 1,37 Mrd. Dollar im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten zuvor ein EPS von 1,28 Dollar sowie einen Umsatz von 1,45 Mrd. Dollar erwartet. Für das laufende Fiskaljahr erwartet der Konzern ein bereinigtes EPS aus dem fortgeführten Geschäft von 2,65 bis 2,75 Dollar. Analysten sehen hier ein EPS von 2,64 Dollar.Für Walgreen (ISIN US9314221097 / WKN 855826) ging es 0,28 Prozent voran. Die US-amerikanische Drugstore-Kette konnte im Februar 2010 ein leichtes Wachstum bei den same store-sales erzielen. Unternehmensangaben vom Mittwoch zufolge kletterten die vergleichbaren Umsätze um 0,4 Prozent. Der Gesamtumsatz belief sich im Berichtszeitraum auf 5,31 Mrd. Dollar, was einem Plus von 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht.Die Aktie des US-Schuhhändler Brown Shoe (ISIN US1157361007 / WKN 860860) verlor 2,86 Prozent. Im vierten Quartal erhöhten sich die Umsatzerlöse auf 566,0 Mio. Dollar, was einem Plus von 8,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal mit 521,0 Mio. Dollar entspricht. Der Nettogewinn belief sich auf 5,0 Mio. Dollar bzw. 0,12 Dollar je Aktie, gegenüber einem Vorjahresverlust von 153,0 Mio. Dollar bzw. 3,68 Dollar pro Aktie. Bereinigt um Sondereffekte betrug das EPS 0,19 (Vorjahr: -0,28) Dollar. Analysten hatten zuvor ein EPS von 0,16 Dollar je Aktie sowie Umsätze von 558,4 Mio. Dollar prognostiziert.Morgen um 8 Uhr 30 Washingtoner Ortszeit werden die revidierten Zahlen zur US-amerikanischen Produktivität der Arbeit für das vierte Quartal 2009 vorgelegt. Erwartet wird ein Anstieg um 6,2 bis 6,4 Prozent nach 6,2 Prozent in der ersten Veröffentlichung. Zeitgleich werden die Zahlen zu den US-amerikanischen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe genannt, wo 475.000 bis 515.000 neue Anträge erwartet werden. (03.03.2010/ac/n/m)

Quelle: ac

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