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Blackrock: Anleger drohen bei einem Brexit 'Jahre der Unsicherheit'

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der mögliche Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union stellt nach Einschätzung des weltweit größten Vermögensverwalters Blackrock ein großes Risiko für Investoren dar. "Anlegern drohen nach einem Brexit Jahre der Unsicherheit", sagte Deutschland-Chefstratege Martin Lück am Montag der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. "Investoren fragen sich dann, wie es mit Europa weitergeht." Kapitalströme würden dann aus Europa vor allem in die USA umgelenkt.

Großbritannien wird am 23. Juni über seinen Verbleib in der Europäischen Union abstimmen. "Noch liefern die Meinungsumfragen sehr verwirrende Ergebnisse", sagte Lück. Zudem gebe es viele unentschlossene Wähler. "Entscheidend wird sein, die jüngeren Wähler zu mobilisieren, da diese überwiegend für einen Verbleib in der EU sind", sagte Lück. Selbst das Wetter könnte entscheidend sein. "Der Ausgang des Referendums wird zu einer puren Lotterie."

"Für die britische Wirtschaft bedeutet ein Brexit, dass der Zugang zum wichtigsten Absatzmarkt erschwert wird", sagte Lück. Ein Austritt würde eine erhebliche Erschwernis für britische Exporteure bedeuten. "Die Anleger würden sich fragen, wer finanziert dann die hohen britischen Doppeldefizite." Großbritannien hat derzeit große Defizite im Außenhandel und im Staatshaushalt. Um diese zu finanzieren, braucht das Land Kapital aus dem Ausland. "Die Folge eines Austritts wäre eine klare Abwertung des britischen Pfundes, und das Land würde ärmer", sagte Lück.

"Allerdings würde auch die Eurozone unter einem Brexit leiden", sagte Lück. Besonders stark betroffen wäre Deutschland, das intensive Handelsbeziehungen mit Großbritannien hat. Zudem habe die britische Regierung oft mit der Bundesregierung in der Reformierung der EU zusammengearbeitet. "Während beide Länder eher marktorientiert sind, setzen südeuropäischen Länder eher auf den Staat", sagte Lück.

"Kurzfristig empfehlen wir den Anlegern, in diesen Wochen Risiko rauszunehmen", sagte Lück. "Anleger sind gut beraten, auf die Seitenlinie zu gehen." Mittelfristig sorge aber neben dem Referendum die Zinspolitik der US-Notenbank und auch die anstehende Neuwahl in Spanien für Verunsicherung. Zunächst sollten Anleger daher in US-Staatsanleihen ausweichen oder in Gold investieren./jsl/bgf/he

--- Von Jürgen Sabel, dpa-AFX ---



Quelle: dpa


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