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16:58 31.03.16

Capped Bonus-Zertifikat auf KUKA: Gegen Rückschläge absichern - Zertifikateanalyse

Schwarzach am Main (www.zertifikatecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe ein Capped Bonus-Zertifikat (ISIN DE000UT8YRG6 / WKN UT8YRG) der UBS auf die Aktie von KUKA (ISIN DE0006204407 / WKN 620440) vor.

Während der Gesamtmarkt vor sich hindümpele, markiere die KUKA-Aktie ein Rekordhoch nach dem nächsten. Die Aktie sei gefragt. Auch im fernen Osten seien Investoren längst auf den MDAX-Wert aufmerksam geworden. So habe die chinesische Midea jüngst ihre Beteiligung an dem Konzern von 5,2 auf 10,4 Prozent verdoppelt. Das sei allerdings nur der Anfang. Die Chinesen wollten weiter aufstocken - wann und warum, bleibe ein Geheimnis.

Auch Friedhelm Loh mische bei dem Roboterbauer mit. Seit August 2014 halte der hessische Unternehmer etwa rund zehn Prozent der Anteile. Und auch er habe eine Anteilsaufstockung angekündigt. Größter Anteilseigner von KUKA bleibe vorerst aber Voith. Der Anlagenbauer habe Ende 2014 25,1 Prozent der Stimmrechte erworben. Für Voith sei die Beteiligung ein strategisches Investment, eine "Schlüssel-Komponente für die digitalisierte Industrie der Zukunft und den Megatrend Industrie 4.0". Die Wahrscheinlichkeit, dass der Maschinenbauer Stücke hergebe, sei demnach ziemlich gering.

Es zeichne sich also eine Übernahmeschlacht um KUKA ab - und das sei letztendlich auch der Grund für den kräftigen Kursanstieg in den vergangenen Wochen und Monaten. Denn günstig sei der Titel beileibe nicht mehr, auch mit Blick auf die operative Geschäftsentwicklung. Volle Auftragsbücher seien zwar nicht das Problem, in puncto Profitabilität habe das Unternehmen zuletzt aber klare Abstriche machen müssen.

Wegen hoher Investitionen in die Digitalisierung der Produktion und in die eigene Logistik solle die Ebit-Marge im laufenden Jahr nur noch 5,5 Prozent erreichen. Im Jahr 2015 habe KUKA noch einen Wert von 6,6 Prozent erreicht. Das habe an der Börse erst mal für lange Gesichter gesorgt. In der ersten Reaktion sei die Aktie um mehr als sechs Prozent gefallen, habe aber bereits im Tagesverlauf wieder ins Plus drehen können. Die Übernahmefantasie ziehe - und natürlich die langfristigen Wachstumsaussichten. Dennoch würde dem Titel eine kleine Verschnaufpause sicher gut tun. Schließlich habe die Aktie in der Ein-Jahres-Perspektive mehr als 26 Prozent zugelegt und damit den MDAX um 28 Prozentpunkte geschlagen.

Hinzu komme, dass auch Analysten angesichts der starken Kursgewinne skeptischer würden. Viele würden den Zenit deutlich überschritten sehen, trotz der Übernahmefantasie. Vor diesem Hintergrund sollten Anleger, die derzeit ein Investment in KUKA in Erwägung ziehen würden, eher auf Produkte setzen, die auch einen Rücksetzer ohne Probleme überstehen könnten, etwa das Bonus Cap (WKN UT8YRG) mit Barriere bei 60 Euro. (Ausgabe 12/2016) (31.03.2016/zc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

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Quelle: ac


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