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11:02 21.02.12

Fonds-Riese Fidelity muss Mittelabzüge in Deutschland verkraften

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die US-Fondsgesellschaft Fidelity hat im vergangenen Jahr einen Rückschlag im deutschen Markt hinnehmen müssen. Vor allem Kapitalmarktverluste, aber auch Mittelabzüge reduzierten das verwaltete Vermögen gegenüber dem Vorjahr um 5,4 Milliarden Euro auf 23,5 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. "Auch wir konnten uns einem schwierigen und sehr volatilen Marktumfeld nicht gänzlich entziehen", sagte Fidelity-Deutschland-Chef Christian Wrede. Dennoch habe man sich im Branchenvergleich "gut geschlagen".

Einen Teilerfolg konnte Fidelity mit Asien- und Schwellenländer-Aktienfonds verbuchen: In dieser Kategorie sammelte das Unternehmen auf Jahressicht entgegen dem Branchentrend 58 Millionen Euro bei Privatanlegern ein. Gemessen am verwalteten Vermögen beziffert Fidelity seinen Marktanteil in dieser Assetklasse inzwischen auf 39,4 Prozent, was einem Plus von 9 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspreche. "Die Ergebnisse zeigen, dass es richtig war, die Anleger für das Thema Asien und Emerging Markets zu sensibilisieren", sagte Wrede.

Weltweit verwaltet Fidelity ein Vermögen von mehr als 190,4 Milliarden Euro (Stand: 30. September 2011) und zählt sich damit zu den größten Fondsanbietern im internationalen Vergleich. In Deutschland ist der Finanzkonzern mit Hauptsitz in Boston/USA bereits seit 1992 vertreten./hbr/la



Quelle: dpa

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