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18:05 27.05.16

Hedgefonds TCI unterstützt Börsenfusion von Frankfurt und London

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die geplante Fusion von Deutscher und Londoner Börse erhält Unterstützung von unerwarteter Seite. Der britische Hedgefonds-Manager Christopher Hohn, der 2005 eine Übernahme der Londoner (LSE) durch die Deutsche Börse topediert hatte, beurteilte den geplanten Deal positiv. "Wir unterstützen sie (die Fusion)", sagte Hohn dem "Spiegel" laut Vorabbericht. Vor elf Jahren hatte Hohn mit seinem Hedgefonds TCI als Aktionär der Deutschen Börse die Übernahme der LSE verhindert. Der damalige Börsenchef Werner Seifert nahm seinen Hut, Aufsichtsratschef Rolf Breuer verlor seinen Posten zum Jahresende 2005.

Hohn begründet seine Unterstützung damit, "dass die Unternehmensführung der neuen Gruppe sich stärker an das angelsächsische Modell anlehnt". Deutsche Börse und LSE wollen sich zu einem weltweit führenden Börsenbetreiber zusammenschließen. Die Frankfurter sollen gut 54 Prozent an dem fusionierten Unternehmen halten, als Sitz der Holding ist London vorgesehen. TCI ist inzwischen an der LSE beteiligt. Neben den Aktionären müssen noch zahlreichen Behörden zustimmen.

Der Hedgefonds-Manager hatte zuletzt die Führung des Volkswagen -Konzerns angegriffen. "Bei VW sehen wir eine extreme Ausprägung der Schwächen des deutschen Modells der Unternehmensführung", erneuerte Hohn seine Kritik. Das Modell der Arbeitnehmermitbestimmung im Aufsichtsrat sei gescheitert. "Es führt dazu, dass Manager mithilfe überzogener Boni motiviert werden, einen Bestandsschutz für Jobs zu geben und zu hohe Löhne zu zahlen."/mar/DP/men



Quelle: dpa


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