Presse: Allianz soll für geplatzte Brustimplantate zahlen
München (aktiencheck.de AG) - Nun wird auch der Versicherungskonzern Allianz SE (ISIN DE0008404005/ WKN 840400) in den Skandal um schadhafte Brustimplantate verwickelt. Dies geht aus einem Bericht des "Handelsblatt" (Montagausgabe) hervor.
Dem Pressebericht zufolge hat eine Patientenkanzlei, die eigenen Angaben zufolge rund 80 Geschädigte vertritt, ihre Klagen auf Schadenersatz und Schmerzensgeld beim Landgericht Karlsruhe auf den deutschen Konzern ausgedehnt. Die Allianz ist zwar der Haftpflichtversicherer von Poly Implant Prothèse (PIP), dem Unternehmen, das die schadhaften Implantate verkauft hatte, jedoch sei fraglich, ob die Allianz tatsächlich für den Schaden einstehen muss, da PIP vorsätzlich gehandelt hat, hieß es weiter.
Der Aktienkurs der Allianz notiert aktuell mit einem Minus von 0,44 Prozent bei 88,13 Euro. (06.02.2012/ac/n/d)