Dax 11561.5 0.06%
MDax 22510.0 -0.11%
TecDax 1838.5 -0.59%
BCDI 136.57 -0.13%
Dow Jones 19850.34 -0.18%
Nasdaq 5047.63 -0.14%
EuroStoxx 3292.0 -0.12%
Bund-Future 163.79 0.13%
10:11 31.05.16

Presse: Deutsche Bank gerät bei US-Staatsanleihe-Ermittlungen stärker ins Visier

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Deutsche Bank ist einem Bericht zufolge bei Ermittlungen wegen möglicher Manipulationen bei Auktionen von US-Staatsanleihen stärker in den Fokus gerückt. Bei den seit vergangenem Jahr anhaltenden Untersuchungen verschiedener Behörden konzentrierten sich die Ermittler neben Goldman Sachs jetzt auch auf die Deutsche Bank, wie die "New York Post" am Dienstag unter Berufung auf nicht näher genannte Kreise berichtete. Das Blatt hatte die Ermittlungen vor knapp einem Jahr aufgedeckt.

Es gebe noch keinen konkreten Verdacht für ein Fehlverhalten oder gar eine Anklage, aber die Behörden hätten ihren Kreis der genauer betrachteten Banken jetzt eingeengt. Die US-Justizbehörden hatten dem Bericht der Zeitung zufolge Unterlagen von 22 Banken angefordert, die als sogenannte Primärhändler direkt mit der US-Notenbank handeln können. Mittlerweile gehören dem Kreis 23 Institute an.

Von Seiten der Deutschen Bank hieß es zu dem Bericht, dass sie bei der branchenweiten Untersuchung mit den Behörden kooperiere. Eine US-Sprecherin sagte dem Blatt, es gebe nach aktuellem Stand keinen Grund zur Annahme, dass die Bank im Mittelpunkt der Ermittlungen stehe. Der Markt mit US-Staatsanleihen ist rund 13 Billionen Dollar schwer. Die Vereinigten Staaten sind weltweit der größte Emittent von Schuldtiteln.

In ihrem Geschäftsbericht für 2015 hatte die Bank eingeräumt, Anfragen von Aufsichts- und Strafverfolgungsbehörden in Bezug auf Auktionen und den Handel mit US-Staatsanleihen sowie damit zusammenhängende Marktaktivitäten erhalten zu haben. Zudem gibt es den Angaben der Bank zufolge verschiedene Sammelklagen wegen möglicher Absprachen mit anderen Primärhändlern beim Handel mit US-Staatsanleihen.

Angaben zu der möglichen Höhe der Strafen oder Schadensersatzzahlungen machte die Bank nicht. Der deutsche Branchenprimus arbeitet nach wie vor an der Aufarbeitung früherer Skandale und Geschäftsgebaren. Ende des ersten Quartals hatte die Bank etwas mehr als 5 Milliarden Euro für die Beilegung von Rechtsstreitigkeiten zur Seite gelegt.

In den Ermittlungen rund um die mögliche Manipulation des Handels mit US-Staatsanleihen ist dem Bericht der "New York Post" zufolge nicht mit einem schnellen Ende zu rechnen. Vor den Präsidentschaftswahlen im November werde es keine Gespräche über einen möglichen Vergleich geben./zb/men/stb



Quelle: dpa


Hier geht's zur Aktien-Startseite

News und Analysen

19:51 Uhr IRW-News: Sierra Metals Inc: Sierra Metals gibt Ablage eines vorläufigen Prospekts hinsichtlich...
19:47 Uhr Expertengruppe schlägt EU-Steuern vor
19:19 Uhr Tschechien verabschiedet Schuldenbremse
19:19 Uhr Aktien Osteuropa Schluss: Überwiegend Verluste - Nur Moskau freundlich
19:17 Uhr Deutsche Anleihen geben Gewinne überwiegend ab
19:03 Uhr DGAP-Stimmrechte: Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA (deutsch)
18:58 Uhr POLITIK/ROUNDUP 3: Großbritannien scheidet aus dem EU-Binnenmarkt aus
18:57 Uhr ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Leichter nach Brexit-Rede - Kursrutsch in London
18:52 Uhr DGAP-News: Scholz Holding GmbH: Gesellschafterversammlung hat Oliver Scholz als Geschäftsführer der...
18:44 Uhr Ölpreise können Gewinne nicht halten
18:31 Uhr ROUNDUP/Streit um Überschuss: SPD will Nachtragshaushalt blockieren
18:30 Uhr DGAP-News: SAF-HOLLAND S.A.: Umstrukturierung des nordamerikanischen Werksverbunds (deutsch)
18:25 Uhr Aktien Wien Schluss: Verluste nach Brexit-Rede - Schoeller-Bleckmann im Sinkflug
18:14 Uhr Aktien Europa Schluss: Leichter nach Brexit-Rede - Kasse machen in London
18:13 Uhr ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax dämmt nach May-Rede Verluste deutlich ein
18:06 Uhr DAVOS/ROUNDUP 2: China wirbt für Freihandel - Trump-Berater: Peking in Pflicht
18:03 Uhr DGAP-Adhoc: Deutsche EuroShop: voraussichtliches Bewertungsergebnis bei 145 Mio. EUR (deutsch)
18:02 Uhr DGAP-Stimmrechte: METRO AG (deutsch)
18:00 Uhr DGAP-Stimmrechte: K+S Aktiengesellschaft (deutsch)
18:00 Uhr DGAP-Stimmrechte: ProSiebenSat.1 Media SE (deutsch)
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | ... | 7823

Titel aus dieser Meldung

-2,52%
-0,79%
Neu Im Fokus
Aktueller Chart
  • Trump-Aussagen belasten nur kurz!
  • Absatzzahlen auf Rekord-Niveau!
  • Ist die Aktie jetzt noch fair bewertet?
Volltextsuche
Nachrichtensuche

Performance: Dax-Aktien 2016

Platz: 30
Unternehmen: E.ON
Von 8,93 auf 6,79 Euro
Performance: -24,90%

Tipp: Alles zu den langfristig sichersten und erfolgreichsten Aktien der Welt erfahren Sie im kostenlosen Newsletter Aktien-Ausblick, den Sie hier gerne anfordern können...
Warum der Dax auf 100.000 Punkte steigen wird
Warum der Dax auf 100.000 Punkte steigen wird
Thomas Müller und Alexander Coels haben in "Das Börsenbuch" die spektakuläre Prognose ausgestellt, dass der Dax bis 2039 auf 100.000 Punkte steigen wird. Diese einzigartige Börsenvision mag viele Anleger, angesichts des ständigen Bergauf und –ab an den Finanzmärkten, überraschen. Dabei ist die Überlegung dahinter einfach erklärt.