Dax 11065.0 2.69%
MDax 21295.0 1.49%
TecDax 1732.5 1.49%
BCDI 129.72 0.36%
Dow Jones 19501.23 1.3%
Nasdaq 4838.32 1.08%
EuroStoxx 3162.5 1.48%
Bund-Future 160.46 0.38%
21:37 13.06.16

ROUNDUP 2: Apple lässt mehr mit seinen Geräten sprechen

(neu: Details zu iMessage und Musik-App)

SAN FRANCISCO (dpa-AFX) - Apple setzt bei der Bedienung seiner Geräte künftig viel stärker auf Sprache und zieht so mit Rivalen wie Google und Amazon mit. Alle App-Entwickler werden die sprechende Assistentin Siri in ihre Anwendungen integrieren können. Außerdem kommt Siri im Herbst schließlich auch auf Apples Mac-Computer.

Damit öffnet Apple die Tür für eine breitere Nutzung der Spracherkennung auf seinen Geräten. Rivalen wie Google, Microsoft und Amazon haben ebenfalls diesen Weg mit ihren eigenen Sprachsystemen eingeschlagen. Die Vision ist, dass Menschen sich mit Geräten und Diensten auf Basis künstlicher Intelligenz einfach unterhalten können.

Seinen SMS-Ersatz iMessage wertet Apple mit der Möglichkeit auf, mehr Videos und Musik direkt dort abzuspielen, sowie einem einfacheren Umgang mit Emojis und Stickern. Damit soll iMessage stärker Facebooks Diensten WhatsApp und Messenger Konkurrenz machen.

Im noch jungen Geschäft mit dem vernetzten Haushalt geht Apple in die Offensive. Der iPhone-Konzern stellte am Montag bei der Entwicklerkonferenz WWDC die neue App "Home" vor, über die sich verschiedene kompatible Technik von Lampen bis hin zum Garagentor steuern lässt.

An der Vernetzung von Hausgeräten wird schon lange gearbeitet. Aber die Entwicklung wurde bisher dadurch gebremst, dass Technik verschiedener Anbieter oft nicht miteinander kommunizieren kann und die Bedienung zu komplex ist. Apple könnte mit seiner Plattform diese Hindernisse überwinden. Auch hier soll Siri zum Einsatz kommen. Rivalen wie Amazon und Google bauen ebenfalls Plattformen zur Vernetzung des Haushalts mit Sprachsteuerung auf.

Apple verstärkt auch den Fokus auf Cloud-Dienste und lässt seine verschiedenen Geräte besser zusammenspielen. So kann sich jetzt ein Mac-Computer automatisch entsperren, wenn ihn ein Nutzer mit einer Computer-Uhr von Apple aufklappt. Text-Passagen, die man auf einem iPhone kopiert, können nahtlos auf einem PC eingefügt werden. Wenn der Online-Einkauf auf einem Mac über den hauseigenen Dienst Apple Pay bezahlt werden soll, wird die Zahlung statt Passwort oder PIN per Fingerabdruck auf einem angeschlossenen iPhone freigegeben.

Die Musik-App wird runderneuert, um sie übersichtlicher zu machen. Viele Nutzer hatten die vor einem Jahr gestartete App kritisiert. Der Streaming-Musikdienst Apple Music hat inzwischen 15 Millionen zahlenden Abo-Kunden - halb so viele wie Marktführer Spotify.

Ein Jahr nach Google ergänzt Apple seine Foto-App mit einer Funktion zur Erkennung von Gegenständen und Situationen, nach denen dann gezielt gesucht werden kann. Im Gegensatz zum Dienst des Internet-Konzerns passiere das alles auf dem Gerät selbst, ohne dass Bilder in der Cloud gespeichert werden müssen, betonte Apple-Manager Craig Federighi in San Francisco. "Bei jeder Funktion denken wir daran, wie wir die Privatsphäre schützen können", versicherte er. Apple erstelle keine Nutzer-Profile und analysiere Daten auf den Geräten selbst. Der Konzern hatte sich vor Gericht mit FBI und US-Justizministerium angelegt, weil er sich weigerte, Software zum Entsperren des iPhones eines toten Terroristen zu entwickeln.

Die Reichweite des iPhone-Bezahldienstes in Europa wird ausgebaut. Demnächst soll Apple Pay in Frankreich und in der Schweiz starten. Bisher war der Service in Europa in Großbritannien verfügbar. Zu einem Starttermin in weiteren europäischen Ländern wurden keine Angaben gemacht. Apple Pay kann man an Kassengeräten nutzen, die für kontaktloses Bezahlen per NFC-Funk ausgestattet sind. Die Industrie rüstet schrittweise alle Terminals damit aus. Als nächsten Schritt will Apple über seinen Service auch bei Online-Einkäufen auf einem Computer bezahlen lassen. Die Zahlung wird dabei statt Passwort oder PIN-Code per Fingerabdruck auf einem verbundenen iPhone bestätigt.

Bei der Apple Watch sollen die Apps schneller starten, bei Kurzmitteilungen werden direkt die Buttons für Antworten angezeigt und es wurde eine Handschrift-Erkennung eingebaut. Außerdem greift Apple den Rivalen Fitbit an, der mit seinen Fitness-Bändern im Geschäft mit tragbarer Technik führt. Man kann jetzt Fitness-Daten mit anderen teilen und die neue App "Breathe" soll für Entspannung mit Atemübungen sorgen. Die Apple Watch ist laut Schätzungen von Marktforschern aus dem Stand zur Nummer eins bei Computer-Uhren geworden. Allerdings ist sie weit davon entfernt, für Apple ähnlich wichtig zu sein wie iPhone oder iPad und Mac.

Das Betriebssystem der Apple-Computer wird mit der neuen Version "Sierra" im Herbst von OS X in macOS umbenannt - so hieß es bereits früher einmal in den Anfangszeiten.

Zum Auftakt wurde der Opfer des Anschlags auf den Nachtclub in Orlando gedacht. Der sichtlich gerührte Konzernchef Tim Cook rief die Anwesenden auf, mit einer Schweigeminute "die Opfer und all die, die sie liebten", zu ehren. Bei dem schlimmsten Terrorangriff in den USA seit dem 11. September 2001 wurden in einem Schwulenclub nach bisherigen Zahlen 49 Menschen getötet. Cook ist homosexuell und setzte sich in den vergangenen Jahren für Gleichberechtigung ein./so/DP/he



Quelle: dpa


Hier geht's zur Aktien-Startseite

News und Analysen

21:07 Uhr USA: Kreditvergabe an Verbraucher steigt schwächer als erwartet
20:55 Uhr Russland verkauft Rosneft-Beteiligung an Glencore und Katar
20:50 Uhr OTS: Börsen-Zeitung / Börsen-Zeitung: Durchbruch, Kommentar zum Aktienmarkt ...
20:36 Uhr WDH/ITALIEN/ROUNDUP: Italienischer Ministerpräsident Renzi zurückgetreten
20:34 Uhr Aktien New York: Rekordrally für Dow und S&P 500
20:33 Uhr DGAP-Adhoc: Raiffeisen Bank International AG: RBI und Alior Bank beenden Verhandlungen über Verkauf...
20:24 Uhr ITALIEN/ROUNDUP: Italienischer Ministerpräsident Renzi zurückgetreten
20:07 Uhr ITALIEN: Regierungschef Renzi zurückgetreten
20:05 Uhr DGAP-Adhoc: Capital Stage veröffentlicht Prognose für 2017 (deutsch)
19:25 Uhr Dow knackt 19400-Punkte-Marke - Neue Rekorde mit frischem Schwung
19:11 Uhr Kreise: Wohl EU-Verfahren gegen Deutschland im Abgas-Skandal
19:05 Uhr ROUNDUP: Bundesverwaltungsgericht bestätigt Rundfunkbeitrag für Unternehmen
19:04 Uhr DGAP-News: BUWOG Group unterzeichnet Vertrag zum Verkauf von 1.146 Wohnungen in Österreich (deutsch)
19:02 Uhr Sixt legt nach Urteil zu Rundfunkbeitrag Verfassungsbeschwerde ein
19:00 Uhr ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Anleger greifen zu und spekulieren weiter auf EZB
18:56 Uhr ROUNDUP 4/Zweiter Versuch: Linde und Praxair planen Zusammenschluss
18:34 Uhr Bundesgericht bestätigt Rundfunkbeitrag für Unternehmen
18:33 Uhr Aktien Europa Schluss: Anleger greifen zu und spekulieren weiter auf EZB
18:23 Uhr AKTIEN IM FOKUS 2: Banken im Aufwind - Deutsche wie Phönix aus der Asche
18:22 Uhr Britische Regierung will unter Umständen Brexit-Strategie vorlegen
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | ... | 7767

Titel aus dieser Meldung

0,52%
1,48%
-0,03%
0,82%
0,32%
Neu Im Fokus
Aktueller Chart
  • Massiver Kursgewinn seit Italien-Referendum!
  • Überraschender Gewinn im dritten Quartal!
  • War das erst der Anfang?
Volltextsuche
Nachrichtensuche

Performance Dax-Aktien 3. Quartal 2016

Platz: 30
Unternehmen: E.ON
Von 9,10 auf 6,30 Euro
Performance: -30,77%

Tipp: Alles zu den langfristig sichersten und erfolgreichsten Aktien der Welt erfahren Sie im kostenlosen Newsletter „Aktien-Ausblick“, den Sie hier gerne anfordern können...
Champions-Timing - der richtigen Zeitpunkt ist entscheidend
Champions-Timing - der richtigen Zeitpunkt ist entscheidend
Unsere Einstiegs-Strategie: Nicht jeder Tag ist Kauftag. Die Gewinn-Chancen der Champions aus dem boerse.de-Aktienbrief lassen sich durch die Wahl des richtigen Einstiegszeitpunkts nochmals erheblich verbessern. Dafür bedarf es keinen hellseherischen Fähigkeiten, sondern es gilt, Kauf- und Nachkaufsignale mit Ruhe und Disziplin zu beachten.