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ROUNDUP: Finanzexperten lassen sich durch Brexit-Angst nicht beeindrucken

MANNHEIM (dpa-AFX) - Die Stimmung deutscher Finanzexperten hat sich wenige Tage vor dem EU-Referendum in Großbritannien deutlich aufgehellt. Wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag mitteilte, stiegen die von ihm erhobenen Konjunkturerwartungen um 12,8 Punkte auf 19,2 Zähler. Bankvolkswirte hatten dagegen im Mittel einen Rückgang auf 4,8 Punkte erwartet. Nicht nur die Konjunkturaussichten, auch die Lagebeurteilung verbesserte sich. Sie stieg um 1,4 Punkte auf 54,5 Zähler.

"Die verbesserten Einschätzungen der Finanzmarktexperten zeugen von einem Grundvertrauen in die gegenwärtige Widerstandsfähigkeit der deutschen Konjunktur", kommentierte ZEW-Präsident Achim Wambach. Dennoch blieben die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen schwierig: "Neben der verhaltenen weltwirtschaftlichen Dynamik sorgt vor allem das Referendum über den Verbleib Großbritanniens in der Europäischen Union für Verunsicherung", sagte Wambach.

STARKER EINFLUSS VON BREXIT-UMFRAGEN

Bankvolkswirte wiesen darauf hin, dass die Aussagekraft der Ergebnisse durch die zahlreichen Umfragen zum Ausgang des britischen EU-Referendums verzerrt sein könnten. Das ZEW hatte Analysten und Profianleger vom 6. bis 20. Juni nach ihrer Stimmung befragt. Damit würden sowohl die höhere Brexit-Wahrscheinlichkeit in der ersten Hälfte der vergangenen Woche als auch das geringere Austrittsrisiko in der zweiten Wochenhälfte nur zum Teil abgebildet, kommentierte das Analysehaus Capital Economics.

ING-Diba-Chefvolkswirt Carsten Brzeski sagte zur besseren Stimmung, die deutschen Anleger glaubten entweder nicht an ein Ausscheiden Großbritanniens oder hätten schlicht keine Angst vor den möglichen Folgen. Am kommenden Donnerstag werden sich die Briten in einer Volksabstimmung entscheiden, ob sie weiter der Europäischen Union angehören wollen. Umfragen sprechen für einen knappen Wahlausgang.

EUROZONE ETWAS SCHWÄCHER

Für die Eurozone fielen die Umfrageergebnisse des ZEW etwas anders als für Deutschland aus. Die Konjunkturerwartungen hellten sich leicht um 3,4 Punkte auf 20,2 Zähler auf. Die Wirtschaftslage wurde aber etwas schlechter als noch im Vormonat bewertet. Der entsprechende Indikator fiel um 0,8 Punkte auf 10,0 Zähler./bgf/tos/fbr



Quelle: dpa


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