Dax
12.643,50
0,00%
MDax
25.114,00
0,07%
BCDI
151,29
0,00%
Dow Jones
21.012,42
0,36%
TecDax
2.261,25
0,09%
Bund-Future
161,02
0,19%
EUR-USD
1,12
0,06%
Rohöl (WTI)
51,31
0,00%
Gold
1.257,74
-0,05%
16:16 03.06.16

ROUNDUP: VW darf mehr als 800 000 manipulierte Diesel in die Werkstatt rufen

WOLFSBURG (dpa-AFX) - Auf diese Nachricht hat Volkswagen lange warten müssen: Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat dem Konzern den Rückruf von mehr als 800 000 manipulierten Diesel-Fahrzeugen gestattet. Dies teilte VW am Freitag in Wolfsburg mit.

Es ist die größte Zahl von freigegebenen Autos seit dem Beginn der gesamten Rückrufaktion im Januar. "Mit dem Start der Umrüstung für die Modelle Passat, CC und Eos ist eine große Anzahl an Fahrzeugen verbunden, die nun in die Werkstätten kommen werden", sagte VW-Vertriebschef Jürgen Stackmann laut Mitteilung. In Deutschland sollen die Kunden nun per Post über den Start informiert werden.

Im vergangenen September hatte Volkswagen zugegeben, weltweit bei mehr als elf Millionen Fahrzeugen eine illegale Software verwendet zu haben. Diese drückt im Testbetrieb die Abgaswerte künstlich nach unten. Im normalen Straßenbetrieb sind die Emissionswerte etwa bei gesundheitsschädlichen Stickoxiden dagegen deutlich höher.

VW drohen deshalb rund um den Erdball Strafen in Milliardenhöhe. Wegen der Abgas-Krise hatte der größte europäische Autokonzern schon einen Finanzpuffer von 16,2 Milliarden Euro gebildet, der 2015 unterm Strich einen Rekordverlust von 1,6 Milliarden Euro brachte.

Trotz des offiziellen Rückrufstarts im Januar durfte VW bislang nur wenige Fahrzeuge in den hauseigenen Werkstätten von der verbotenen Software befreien. In den vergangenen fünf Monaten hatte das KBA zunächst nur für rund 125 000 Dieselwagen die Umrüstung genehmigt - darunter 8500 VW Amarok, 10 000 VW Caddy, 15 000 VW Golf und etwa 90 000 Audi A4, A5, A6, Q5 sowie Seat Exeo.

Bei allen Autos muss ein verbotenes Programm mit einer legalen Version überspielt werden. Dies soll bei den betroffenen 1,2- und 2,0-Liter-Motoren rund 30 Minuten dauern. Bei den Fahrzeugen mit dem 1,6-Liter-Aggregat muss zudem ein neues Bauteil - ein Gitternetz - verbaut werden. Dies soll etwa 60 Minuten in Anspruch nehmen. VW versicherte, Leistungs- und Verbrauchsdaten würden sich nicht ändern.

Der Rückruf aller 8,5 Millionen Fahrzeuge in Europa sollte nach dem Willen der VW-Spitze noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Innerhalb des Konzerns gibt es aber wegen des monatelangen Zeitverzugs bereits jetzt erhebliche Zweifel an der Realisierung des Plans. Offizielle Begründungen dafür gibt es bislang weder von VW noch durch das KBA.

Nach dpa-Informationen soll es insbesondere bei rund 160 000 Passat-Modellen mit dem 2,0-Liter-Motor Probleme mit steigenden Verbrauchswerten nach dem Software-Update gegeben haben. Dieses scheint nun gelöst, denn die eigentlich für Ende Februar in den Werkstätten erwarteten Modelle sind in der nun freigegebenen Charge enthalten./had/DP/jha



Quelle: dpa


Hier geht's zur Aktien-Startseite

News und Analysen

01:08 Uhr GNW-News: BroadSoft und MTS erhalten Innovationspreis von Global Telecom Business
24.05.17 ROUNDUP: BNP Paribas zahlt 350 Millionen Dollar Strafe wegen Devisenschwindels
24.05.17 ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Fed-Optimismus hievt Nasdaq 100 auf Rekordhoch
24.05.17 Aktien New York Schluss: Fed-Optimismus hievt Nasdaq 100 auf Rekordhoch
24.05.17 Berufung abgelehnt: VW-Manager kommt nicht gegen Kaution frei
24.05.17 ROUNDUP/Tumulte in Brasilia: Ministerium angezündet
24.05.17 DGAP-Adhoc: Hauptversammlung der Grammer AG hat heute bei sämtlichen Tagesordnungspunkten gemäß den...
24.05.17 Aktien New York: Nasdaq 100 steigt nach Fed-Protokoll auf Rekordhoch
24.05.17 Kreise: Bieterkrieg bei Stada abgeblasen
24.05.17 US-Anleihen: Gewinne ausgebaut nach Fed-Protokoll
24.05.17 dpa-AFX Überblick: Ausgewählte ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 24.05.2017
24.05.17 Devisen: Eurokurs legt nach Fed-Protokoll etwas zu
24.05.17 AKTIE IM FOKUS: Grammer ziehen an - Keine Machtübernahme von Hastor
24.05.17 Tumulte in Brasilia: Ministerium brennt
24.05.17 Geschäfte mit Trump: US-Demokraten erhöhen Druck auf Deutsche Bank
24.05.17 ROUNDUP/US-Notenbank: Nächste Zinserhöhung dürfte 'bald' kommen - Minutes
24.05.17 DGAP-Adhoc: Rheintex Verwaltungs AG (vormals Rheinische Textilfabriken AG gegründet 1910): (deutsch)
24.05.17 US-Notenbank: Nächste Zinserhöhung dürfte 'bald' kommen - Minutes
24.05.17 ROUNDUP: Keine Machtübernahme von Investorenfamilie Hastor bei Grammer
24.05.17 Grammer-Führung gewinnt Machtkampf mit Investor Hastor
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | ... | 8011

Titel aus dieser Meldung

-0,07%
-0,38%
Neu Im Fokus
Aktueller Chart
  • Weltgrößter Onlinehändler als Allzeithoch-Maschine!
  • Buffett: Amazon kann keiner mehr besiegen!
  • Magische 1000-Dollar-Hürde nur noch Formsache?
Volltextsuche
Nachrichtensuche

Performance: Dax-Aktien 2017 im 1.Quartal 2017

Platz: 30
Unternehmen: BMW
Von 88,81auf 85,50 Euro
Performance: -3,73%

Tipp: Alles zu den langfristig sichersten und erfolgreichsten Aktien der Welt erfahren Sie im boerse.de-Aktienbrief, den Sie hier gerne anfordern können...
Das 3-Säulen-Erfolgsmodell
Das 3-Säulen-Erfolgsmodell
Der boerse.de-Aktienbrief hilft Ihnen beim Vermögensaufbau an der Börse. Folgen Sie einfach unserem Drei-Säulen-Erfolgsmodell, das auf den Faktoren Titelauswahl, Timing und einer Steuerung der Investitionsquoten beruht.