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14:08 15.08.16

So viel Privatanleger-Geld hat BlackRock in Deutschland eingesammelt - Fondsnews

Wien (www.fondscheck.de) - Privatanleger aus Deutschland haben diversen BlackRock-Fonds rund zehn Milliarden US-Dollar anvertraut, so die Experten von "FONDS professionell".

Das gehe aus einer Präsentation hervor, die der weltgrößte Vermögensverwalter anlässlich eines Investorentages veröffentlicht habe. Die Zahl finde sich versteckt auf Folie 106 von 152 - und sei zumindest für Branchenkenner eine kleine Sensation, weil der Fondsanbieter bis dato nie verraten habe, wie viel Geld er in einzelnen europäischen Ländern habe einsammeln können.

Die Zahl stamme nicht direkt von BlackRock, sondern vom Datenanbieter Lipper. Zumindest die Größenordnung werde aber stimmen, sonst hätte BlackRock sie nicht verwendet. Lipper selbst gebe diese nach Ländern aufgeteilten Absatzzahlen nicht der Öffentlichkeit preis.

Die zehn Milliarden Dollar, umgerechnet rund neun Milliarden Euro, würden der Präsentation zufolge einem Marktanteil von sieben Prozent entsprechen. Um im Retail-Geschäft zum führenden ausländischen Anbieter in Deutschland aufzuschließen, würden BlackRock laut eigener Darstellung noch zwölf Milliarden Dollar fehlen.

Auch für einige andere europäische Länder würden in der BlackRock-Präsentation Zahlen genannt: In Großbritannien verwalte der Asset Manager demnach 61 Milliarden Dollar (Marktanteil: 6%), in Italien 19 Milliarden (8%) und in der Schweiz 18 Milliarden (9%).

Der US-Fondsgigant melde dem deutschen Branchenverband BVI zwar Zahlen, allerdings würden sich diese nur auf die BlackRock Asset Management Deutschland AG, eine Münchener Kapitalverwaltungsgesellschaft beziehen, die ETFs der Marke iShares manage. Ende Mai hätten in diesen börsengehandelten Indexfonds 36,4 Milliarden Euro gelegen. Weil diese Produkte europaweit vertrieben würden, würden sich daraus jedoch keine Rückschlüsse auf das Deutschlandgeschäft ziehen lassen.

Zur Größe des institutionellen Geschäfts in Deutschland mache BlackRock keine Angaben. Auf Anfrage von FONDS professionell ONLINE habe sich das Unternehmen nicht näher zu den Zahlen aus der Investorenpräsentation äußern wollen. Etwas offener kommuniziere das Unternehmen seine Wachstumsziele: Zehn Prozent pro Jahr sollten es sein, habe Christian Staub, Regionenchef für Deutschland, Österreich, die Schweiz und Osteuropa, im Mai im Interview mit FONDS professionell gesagt. Als globales Ziel habe Konzernchef Larry Fink nur ein Plus von jährlich fünf Prozent ausgegeben, aber Deutschland zähle zu den Wachstumsregionen.

Vergleiche man die neun Milliarden Euro mit Zahlen aus der Investmentstatistik des BVI, werde deutlich, in welcher Liga das von Christian Machts geleitete Retail-Team von BlackRock spiele. Die Zahlen des Verbandes seien mit der BlackRock-Angabe allerdings nur bedingt vergleichbar: Die BVI-Daten würden das Deutschlandgeschäft mit Wertpapierpublikumsfonds widerspiegeln, in denen teilweise reichlich Geld institutioneller Investoren liege. Bei BlackRock hänge es einem Sprecher zufolge vom Einzelfall ab, ob die Mittel dem Retail- oder dem institutionellen Geschäft zuzurechnen seien.

Der Vergleich falle außerdem unvollständig aus, weil einige ausländische Fondsanbieter mit bedeutendem Deutschlandgeschäft dem BVI keine Zahlen nennen würden, darunter Carmignac Gestion, J.P. Morgan Asset Management, Schroders und Columbia Threadneedle. (15.08.2016/fc/n/s)



Quelle: ac


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