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Dow Jones Industrial Average

Typ: Index
WKN: 969420 / ISIN: US2605661048
Land/Region: USA
Sektor: Sonstiges

22:25 10.08.12

Wall Street-Schluss: Leichte Zugewinne, JCPenney gesucht

New York (www.aktiencheck.de) - Die US-Leitindizes tendierten am Freitagabend nach zunächst leichten Verlusten zu Handelsende fester. Dabei beherrschten lange Zeit Sorgen über die Konjunktursituation in China das Geschehen, nachdem der Handelsbilanzüberschuss im Reich der Mitte im Monat Juli überraschend deutlich zurückgegangen war. Der Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420) gewann am Ende 0,32 Prozent auf 13.207,95 Zähler. Der NASDAQ Composite (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) präsentierte sich mit einem Plus von 0,07 Prozent bei 3.020,86 Zählern, während der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) einen Aufschlag von 0,22 Prozent auf 1.405,87 Punkte zeigte.

Die US-Außenhandelspreise haben sich im Juli unterschiedlich entwickelt. Die Einfuhrpreise sanken um 0,6 Prozent, nach einem Preisrückgang um 2,4 Prozent im Mai. Ferner fielen die um Ölimporte bereinigten Importpreise gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent, nachdem im Juni ein Preisrückgang um 0,3 Prozent ausgewiesen worden war. Dagegen stiegen die Ausfuhrpreise um 0,5 Prozent. Bereinigt um Agrargüter lagen die Exportpreise um 0,3 Prozent unter dem Vormonatsniveau, während sie im vorangegangenen Monat um 1,5 Prozent nachgegeben hatten. Das ZS-Haushaltsdefizit belief sich im Juli auf 70 Mrd. US-Dollar. Das Defizit liegt damit 60 Mrd. US-Dollar unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Die Ausgaben lagen im Berichtsmonat bei 254 Mrd. US-Dollar gegenüber Einnahmen von nur 185 Mrd. US-Dollar. Im bisherigen Fiskaljahr liegt das Haushaltsdefizit bei 974 Mrd. US-Dollar, gegenüber 1,1 Billionen US-Dollar im Vorjahr.

Am Vorabend nach Börsenschluss hatte der Grafikchip-Hersteller NVIDIA (ISIN US67066G1040/ WKN 918422) die Zahlen für das erste Quartal vorgelegt. Dabei wurde zwar ein Gewinnrückgang ausgewiesen, auf bereinigter Basis wurden die Analystenerwartungen deutlich übertroffen. Außerdem wurde ein starker Umsatzausblick für das laufende Quartal gegeben. Nachdem die Aktie am Vorabend im nachbörslichen Handel deutlich zulegen konnte, gab der Wert 0,6 Prozent ab.

Weniger gut lief es beim Einzelhandelskonzern JCPenney (ISIN US7081601061/ WKN 851991). Wie am Freitag vor Handelseröffnung bekannt gegeben wurde, verzeichnete der Konzern im zweiten Quartal angesichts rückläufiger Umsatzerlöse und gesunkener Margen einen deutlichen Verlust und verfehlte dabei die Markterwartungen. Im Anschluss erklärte der JCPenney außerdem, dass man die zuvor veröffentlichte Jahresprognose beim bereinigten Konzernergebnis nicht mehr für erreichbar hält. Die Aktie verbesserte sich trotzdem um 5,9 Prozent.

Geschäftszahlen gab es am Freitag auch bei Harman International (ISIN US4130861093/ WKN 872136). Dabei konnte der auf Audioelektronik und Infotainment-Systeme spezialisierte Konzern im vierten Quartal einen deutlichen Gewinnanstieg ausweisen. Neben zahlreichen Neukunden und einer ungebrochen starken Nachfrage aus der Automobilindustrie trugen auch Margenverbesserungen mit zu der Ergebnisverbesserung bei. Die Analystenerwartungen beim bereinigten Ergebnis je Aktie konnten dabei übertroffen werden. Im Anschluss korrigierte der Konzern allerdings aufgrund negativer Wechselkurseffekte seine Prognose für das laufende Fiskaljahr nach unten. Am Ende tendierte der Wert stärker und legte um 7,5 Prozent zu.

Deutliche Zugewinne waren wiederum bei der US-Fondsgesellschaft Janus Capital (ISIN US47102X1054/ WKN 165224) auszumachen. Hintergrund für das stattliche Kursplus von 10 Prozent war eine strategische Partnerschaft mit dem japanische Versicherer Dai-ichi Life Insurance (ISIN JP3476480003/ WKN A1CS49). Im Zuge der Allianz werde der japanische Versicherungskonzern die Vertriebsaktivitäten von Janus Capital auf dem japanischen Markt unterstützen. Außerdem sei eine Zusammenarbeit in weiteren Bereichen geplant. Im Rahmen der Vereinbarung werde Dai-ichi Life Insurance außerdem eine Beteiligung in Höhe von 15 Prozent an Janus Capital erwerben. Der japanische Versicherer kann diese Beteiligung auf bis zu 20 Prozent ausbauen.

Die Fluggesellschaft JetBlue Airways (ISIN US4771431016/ WKN 541867) konnte im Juli 2012 ihre Passagierzahlen deutlich verbessern. Dabei stieg die Zahl der beförderten Passagiere im Berichtszeitraum um 8,4 Prozent auf 2,79 Millionen. Bei der Zahl der verkauften Sitzmeilen verzeichnete der Billigflieger einen Anstieg um 7,1 Prozent auf 3,3 Milliarden. Die Zahl der angebotenen Sitzmeilen stieg um 5,5 Prozent auf 3,7 Milliarden. Der Sitzladefaktor stieg von 85,9 Prozent im Vorjahreszeitraum um 1,3 Prozentpunkte auf 87,2 Prozent. Die Aktie verlor am Ende 0,4 Prozent. (10.08.2012/ac/n/m)


Quelle: ac

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