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Dow Jones Industrial Average

Typ: Index
WKN: 969420 / ISIN: US2605661048
Land/Region: USA
Sektor: Sonstiges

22:18 30.07.12

Wall Street-Schluss: US-Börsen starten mit leichten Abschlägen in die Woche

New York (www.aktiencheck.de) - Nach einem recht nachrichtenarmen Handelsverlauf schlossen die US-Leitindizes am Montag mit negativen Vorzeichen. Der Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420) verlor bis Handelsende 0,02 Prozent auf 13.073,01 Zähler. Der NASDAQ Composite (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) präsentierte sich abschließend mit einem Minus von 0,41 Prozent bei 2.945,84 Stellen und der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) verlor 0,05 Prozent auf 1.385,30 Punkte. Nachbörslich stehen u. a. noch die Quartalsberichte von Anadarko Petroleum (ISIN US0325111070/ WKN 871766), Eastman Chemical (ISIN US2774321002/ WKN 889082) und Hertz (ISIN US42805T1051/ WKN A0LC3E) zur Veröffentlichung an.

Der Erfrischungsgetränkehersteller Coca-Cola (ISIN US1912161007/ WKN 850663) hat am Montag Veränderungen in der Organisationsstruktur bekannt gegeben. Demnach werden die internationalen Geschäftsaktivitäten des Konzerns künftig unter der operativen Einheit Coca-Cola-International zusammengefasst. Diese wird aus den Regionen Europa, Pazifik und Eurasien/Afrika bestehen. Der neue Geschäftsbereich Coca-Cola Americas wird die Aktivitäten des Erfrischungsgetränkeherstellers in Nord- und Lateinamerika unter sich vereinen, während innerhalb der Bottling Investments Group die Aktivitäten im Bereich Getränkeabfüllung außerhalb Nordamerikas zusammengefasst werden. Durch die neue Konzernstruktur will Coca-Cola eine Vereinfachung innerhalb der Konzernverwaltung erreichen und Synergien heben. Der Erfrischungsgetränkehersteller bezeichnete diesen Schritt als wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Erreichung der bis zum Jahr 2020 definierten Wachstumsziele des Konzerns. Die Aktie notierte abschließend mit einem Plus von 1,4 Prozent.

Der Mischkonzern Loews (ISIN US5404241086/ WKN 851615) gab heute bekannt, dass er im zweiten Quartal einen deutlichen Gewinnrückgang ausweisen musste. Der Nettogewinn sank deutlich auf 56 Mio. US-Dollar bzw. 14 Cents je Aktie, nach 250 Mio. US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis im Berichtszeitraum beinhaltet unter anderem negative Einmaleffekte in Höhe von 142 Mio. US-Dollar. Der Umsatz war ebenfalls rückläufig. Infolge dieser Nachrichten verlor die Aktie im Montagshandel insgesamt 5,2 Prozent an Wert.

Der Bau- und Ingenieurskonzerns Shaw Group (ISIN US8202801051/ WKN 888988) steht vor der Übernahme durch den Konkurrenten Chicago Bridge & Iron (CB&I) (ISIN US1672501095/ WKN 693235). Wie aus der Pressemitteilung hervorgeht, sollen die Anteilseigner der Shaw Group im Rahmen der unterzeichneten Vereinbarung jeweils 41,00 US-Dollar je Aktie in bar sowie 0,12883 Anteilsscheine von CB&I für eine Aktie erhalten. Das Gesamtvolumen der Transaktion wurde auf rund 3 Mrd. US-Dollar beziffert. Die Boards beider Konzerne hat die Transaktion bereits gebilligt. Die Übernahme steht unter anderem noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die zuständigen Wettbewerbsbehörden. Papiere der Shaw Group gingen mit einem Plus von 55,4 Prozent aus dem Handel.

Anteilsscheine der CIT Group (ISIN US1255818015/ WKN A0YGL2) schlossen heute mit einem Zugewinn von 3,2 Prozent. Der Finanzdienstleister hat das zweite Quartal 2012 mit einem größeren Verlust abgeschlossen, die Erwartungen der Analysten jedoch geschlagen. Der Nettoverlust wuchs auf 70,7 Mio. US-Dollar bzw. 35 Cents pro Aktie, nach einem Vorjahresverlust von 49,7 Mio. US-Dollar. Dabei beinhaltet das jüngste Ergebnis Sonderbelastungen in Höhe von 286 Mio. (Vorjahr: 163 Mio.) US-Dollar in Zusammenhang mit der Refinanzierung von Verbindlichkeiten. Analysten waren im Vorfeld von einem Verlust von 57 Cents je Aktie ausgegangen.

Papiere von Cal-Maine Foods (ISIN US1280302027/ WKN 907664) gewannen abschließend 3,9 Prozent hinzu. Der Eierproduzent konnte im vierten Quartal den Gewinn gegenüber dem Vorjahreswert dank eines positiven Einmaleffekts deutlich verbessern. Der Umsatz legte ebenfalls klar zu. Operativ hat man vor allem von einem höheren Eier-Absatz profitieren können. Auch konnte der Konzern die gestiegenen Futtermittelpreise mehr als kompensieren, dank der starken Nachfrage und höherer Absatzpreise.

Titel von Lufkin Industries (ISIN US5497641085/ WKN 919431) gaben bis Handelsschluss 21,4 Prozent ab. Der Konzern konnte zwar im zweiten Quartal dank höherer Umsatzerlöse mit einem Gewinnanstieg aufwarten. Im Anschluss wurde jedoch die Jahresprognose nach unten korrigiert. (30.07.2012/ac/n/m)


Quelle: ac

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