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Index-Zertifikat auf Deutschland Low Vola Trend I. [Commerzbank AG]

Typ: Zertifikat
WKN: CZ35XN
ISIN: DE000CZ35XN9
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10:46 09.06.16

Zertifikat auf Deutschland Low Vola Trend-Index: Den DAX systematisch schlagen - Zertifikateanalyse

Schwarzach am Main (www.zertifikatecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" präsentieren in ihrer aktuellen Ausgabe das Zertifikat (ISIN DE000CZ35XN9/ WKN CZ35XN) der Commerzbank auf den Deutschland Low Vola Trend-Index.

Die ersten Wochen des Jahres 2016 hätten das Nervenkostüm der Anleger arg strapaziert. Mit einem Minus von in der Spitze 19 Prozent habe der DAX den schlechtesten Jahresstart seit 2008 erwischt. Inzwischen habe der deutsche Leitindex einen Teil der Verluste wieder wettgemacht, doch die Gefahr neuer Turbulenzen sei nicht gebannt. Weiterhin schwebe die Unsicherheit über den weiteren geldpolitischen Kurs der US-Notenbank wie ein Damoklesschwert über den Märkten. Kurzfristig könnte zudem die Brexit-Angst die Kurse belasten.

Die Volatilität dürfte hoch bleiben und den Investoren noch so manche Sorgenfalte auf die Stirn zeichnen. In solchen Phasen seien Aktien gefragt, die sich durch eine niedrige Schwankungsbreite auszeichnen würden. Denn eine niedrige historische Volatilität sei ein guter Indikator für Defensiv-Qualitäten. Ergänze man dieses Auswahlkriterium um das Kurs-Momentum, erhalte man einen sehr robusten und vor allem erfolgreichen Mechanismus, um systematisch in schwankungsarme Aktien mit hoher Trendstärke investieren zu können.

Dividendenpapiere mit niedriger Volatilität und hohem Momentum würden sich in der Regel durch einen langfristig aufwärts gerichteten Kursverlauf auszeichnen. Zudem würden sich solche Papiere meist besser als der Gesamtmarkt entwickeln. Gerade in unruhigen Zeiten könnten Anleger mit solchen Dividendenpapieren im Depot ihre Nerven schonen.

Genau auf diese beiden Kriterien sei das zu Jahresbeginn lancierte "DLVT"-Indexzertifikat der Commerzbank ausgerichtet. Die Aktien des Deutschland Low Vola Trend-Indexes (DLVT) würden mithilfe eines streng regelbasierten Modells ausgewählt, die gegenüber dem deutschen Markt langfristig eine bessere Wertentwicklung (Outperformance) erzielen könnten. Grundsätzlich kämen die 100 größten und liquidesten Aktien aus dem Prime Standard in Betracht. Anschließend würden die Aktien in absteigender Reihenfolge nach Marktkapitalisierung und nach Handelsliquidität sortiert. Nur diejenigen Aktien, die sowohl bei der Marktkapitalisierung als auch bei der Handelsliquidität mindestens Rang 100 belegen würden, würden das Auswahl-Universum bilden und kämen als Indexkomponenten in Betracht.

Damit aber nicht genug: Für alle Aktien des Auswahluniversums würden am jeweiligen Selektionstag im Februar, Mai, August und November eines jeden Jahres vier eigenständige Rankings berechnet: Kurs-Momentum über 52 Wochen, Kurs-Momentum über 26 Wochen, Volatilität über 52 Wochen und Volatilität über 26 Wochen. Dabei würden die Momentum-Rankings in absteigender Reihenfolge erfolgen, die Aktie mit dem jeweils höchsten Momentum-Wert erhalte also die niedrigste Rangzahl und umgekehrt, während beim VolatilitätsRanking aufsteigend sortiert werde.

Aus den vier Rangzahlen werde abschließend für jede Aktie der so genannte "Vola Trend Score" errechnet. Die zehn Aktien mit dem höchsten Vola Trend Score würden am Selektionstag als neue Indexzusammensetzung ausgewählt. Am Indexanpassungstag, jeweils der dritte Donnerstag im Februar, Mai, August und November, würden alle zehn Aktien mit je zehn Prozent gleichgewichtet - unabhängig davon, ob sie bereits zuvor im Index enthalten gewesen seien oder neu hinzugefügt würden.

In der aktuellen Aufstellung des DLVT-Index seien aus dem DAX die Aktien von adidas und Münchener Rück dabei. Besonders die Anteilscheine des Sportartikelherstellers hätten zuletzt einen guten Lauf gehabt. Aus dem MDAX seien neben Fielmann, Rational und Talanx auch drei Aktien dabei, die als Übernahmekandidaten gelten würden: DMG Mori, LEG Immobilien und Rhön-Klinikum. Bechtle und die Software AG aus dem TecDAX würden die Auswahl komplettieren. Während die Bechtle-Aktie gerade die 100-Euro-Marke überwunden habe, seien die Papiere der Software AG drauf und dran, sich aus ihrem langfristigen Abwärtstrend zu befreien.

Ziel des Indexes sei, langfristig eine Outperformance gegenüber dem deutschen Aktienmarkt zu erzielen. In der Rückrechnung sei das eindrucksvoll gelungen: Seit 2004 habe der DLVT mehr als doppelt so stark zugelegt wie der DAX. Die Experten würden der Strategie gute Chancen einräumen, diese Entwicklung fortzusetzen. Daher und angesichts des komplexen Auswahlmechanismus falle die Managementgebühr des Indexes mit 1,35 Prozent pro Jahr recht moderat aus. (Ausgabe 22/2016) (09.06.2016/zc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




Quelle: ac


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Platz: 30
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Performance: -30,77%

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