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Kupfer Profil
Kupfer ist ein weiches
Metall, das gut formbar und zäh ist. Der Name des Metalls ist ursprünglich vom lateinischen Wort für die Insel Zypern abgeleitet, auf der im Altertum Kupfer gewonnen wurde. Kupfer,
Gold,
Silber und
Zinn zählten zu den ersten Metallen, mit dem die Menschheit in Berührung kam. Weil die Verarbeitung von Kupfer leicht ist, wurde es schon von den ältesten bekannten Kulturen vor rund 10.000 Jahren verwendet. In der Natur ist Kupfer in reiner Form relativ selten, meist kommt es in Kupfererzen wie Kupferkies und Kupferglanz vor.
Der mit einem Anteil von rund einem Drittel der Weltminenproduktion größte Kupferlieferant ist Chile. Dahinter folgen Peru und USA. Da Kupfer beinahe unbegrenzt nutzbar ist und mehrfach recycelt werden kann, ist neben der Neugewinnung aus
Minen die Wiederverwertung von Altbeständen von zentraler Bedeutung. So stammt in den USA, einem der größten Verbraucher, rund ein Drittel des verwendeten Kupfers aus dem Recycling.
Kupfer ist ein ausgezeichneter Strom- und Wärmeleiter, daher wird das Metall zum größten Teil in der
Elektrobranche eingesetzt. Daneben wird Kupfer für Legierungen wie Meßing und
Bronze, in der Schmuckindustrie und als Münzmetall eingesetzt. So bestehen beispielsweise die goldfarbenen Euromünzen aus einer Legierung, die sich aus Kupfer,
Zink,
Aluminium und
Zinn zusammensetzt.
Kupfer wird an Warenterminbörsen wie der London Metal Exchange (LME) oder der New York Mercantile Exchange (NYMEX) gehandelt, wobei die Notierung in London auf US-Dollar je Tonne lautet und in New York auf US-Cent pro amerikanischem Pfund (1 lb. = 0,45 kg, 1 t = 2204,62 lbs.). Für Privatanleger bieten sich Zertifikate an, die den
Kupferpreis abbilden.