Die
Sojabohne, auch kurz
Soja genannt, ist eine Nutzpflanze aus der Familie der H?lsenfr?chtler und stammt von der Wildform Glycine Soja ab. Arch?ologen sch?tzen, dass
Soja bereits vor rund 5000 Jahren in China kultiviert wurde. In der Volksrepublik geh?rte die H?lsenfrucht damals neben Hirse zu den bedeutendsten Nahrungsmitteln. Die Verbreitung ?ber Chinas Grenzen hinaus fand erst relativ sp?t statt. So wurden
Sojabohnen in Japan vermutlich erst vor rund 2000 Jahren eingef?hrt und verbreiteten sich danach langsam in S?d- und S?dostasien. In Europa gibt es
Soja erst seit dem 18. Jahrhundert.
Als
?lpflanze besteht
Soja zu etwa 20% pflanzlichem Fett bzw. zu ca. 40% aus Eiwei? und dient aufgrund des hohen Proteingehalts als Fleischersatz. Die bekanntesten Produkte sind Sojamehl,
Soja?l, Sojamilch, Sojasauce, Sojabohnenpaste, Sojasprossen, Sojajoghurt und Tofu. Weitere Verwendung findet
Soja als Futterstoff in der Vieh- und Fischwirtschaft sowie als Biodiesel.
Als gr??te
Soja-Produzenten bilden die
USA,
Brasilien und
Argentinien zusammen rund 90 Prozent des weltweiten Exportvolumens.
China ist mit Abstand gr??ter Abnehmer.
Wichtigster Handelsplatz f?r
Sojabohnen ist das Chicago Board of Trade (CBOT), das zur Chicago Mercantile Exchange (CME) geh?rt. Neben dem Mais-Future z?hlt der
Sojabohnen-Future hier zu den wichtigsten Warenterminkontrakten. Der
Sojabohnenpreis notiert dabei in
US-Cent je Scheffel (1 ?bushel? = 27,21 kg). Mittels
Zertifikaten,
Optionsscheinen oder Exchange Traded Commodities (
ETCs) k?nnen auch Privatanleger von steigenden oder fallenden
Sojapreisen profitieren.