DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der größte deutsche Energieerzeuger Eon hat sich mit dem russischen Staatskonzern Gazprom im Streit um Gaszulieferverträge geeinigt und seine Prognose für das Gesamtjahr angehoben. Mit Gazprom seien entsprechende Verträge an diesem Dienstag unterzeichnet worden, teilte die Gesellschaft in Düsseldorf mit. Das Verhandlungsergebnis verbessere das Halbjahresergebnis von Eon um etwa eine Milliarde Euro, hieß es. Die Verträge zum Gasbezug sind nun nicht mehr in dem Maße wie früher an den hohen Ölpreis gekoppelt.
Auf Basis dieser Einigung hob der Konzern seine Prognose für das Gesamtjahr deutlich an: Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen soll 2012 nun zwischen 10,4 und 11,0 Milliarden Euro liegen, bisher war Eon von 9,6 bis 10,2 Milliarden Euro ausgegangen. Das um Sondereffekte bereinigte Nettoergebnis soll nun zwischen 4,1 und 4,5 Milliarden Euro (bisher: 2,3 bis 2,7 Milliarden Euro) betragen./nmu/kja