SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Montag schwach in die neue Handelswoche gegangen. Händler nannten die schlechte Stimmung an den asiatischen Aktienmärkten und den festen Dollar als Gründe. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur September-Lieferung kostete am Morgen 105,43 US-Dollar. Das waren 1,40 Dollar weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) zur Lieferung im August sank ähnlich stark um 1,47 Dollar auf 90,36 Dollar.
Händler nannten zahlreiche Faktoren, die für schlechte Stimmung am Ölmarkt sorgen. Nach wie vor belastet die Euro-Schuldenkrise. Zuletzt standen die geschwächten Regionen Spaniens und die Frage nach der Zukunft Griechenlands im Währungsraum im Fokus. Der amerikanische Dollar als weltweite Reservewährung konnte von der Entwicklung profitieren. Dies belastete die Ölpreise, da Rohöl in der US-Währung gehandelt wird und ein fester Dollar die Öl-Nachfrage außerhalb des Dollarraums belastet. Auch die schwachen Börsen Asiens trübten die Stimmung am Ölmarkt ein./bgf/wiz