Siemens errichtet Produktionsstandort fà 1/4 r Windenergieanlagen in den USA
München (aktiencheck.de AG) - Der Industriekonzern Siemens AG (ISIN DE0007236101/ WKN 723610) gab am Dienstag bekannt, dass er im US-Bundesstaat Kansas einen neuen Fertigungsstandort für Windenergieanlagen errichten wird. Den Angaben zufolge sollen in der neuen Windturbinenfabrik in Hutchinson (Kansas) zunächst 400 neue Arbeitsplätze entstehen. Mit der neuen Produktion werde Siemens die starke Nachfrage nach Windenergieanlagen in Nord- und Südamerika künftig noch besser abdecken können. Der Bau der 28.000 Quadratmeter großen Produktionsstätte für Maschinenhäuser von Windenergieanlagen soll im August 2009 beginnen. In einem Maschinenhaus, das auf dem Turm sitzt und den Rotor trägt, sind die für die Stromproduktion wichtigen Komponenten einer Windenergieanlage enthalten, darunter das Getriebe, der Antriebsstrang sowie die Steuerelektronik.Das erste in Kansas gefertigte Maschinenhaus mit einem Gewicht von 90 Tonnen soll im Dezember 2010 ausgeliefert werden. Alle in Hutchinson produzierten Maschinenhäuser werden in 2.3-Megawatt-Windenergieanlagen von Siemens zum Einsatz kommen. Geplant ist eine Fertigungskapazität von etwa 650 Maschinenhäusern oder 1.500 Megawatt pro Jahr.Wie Siemens darüber hinaus mitteilte, hat die in Singapur ansässige Asia Pacific Resources International Holding Ltd. (APRIL) bei der Siemens-Division Industry Solutions weitere Komponenten für die Prozess-Elektrifizierung einer neuen Zellstofflinie im Werk Rizhao (China) bestellt. Anlass ist die Entscheidung von APRIL, die bestehende Zellstofflinie für eine höhere Kapazität auszulegen. Der Auftragswert liegt bei knapp 10 Mio. Euro. Die Zellstofflinie soll im April 2010 die Produktion aufnehmen, hieß es.Die Aktie von Siemens notiert aktuell mit einem Minus von 0,36 Prozent bei 52,52 Euro. (05.05.2009/ac/n/d)