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AKTIEN IM FOKUS: Offerte von Capital Stage kommt bei Chorus-Aktionären gut an

FRANKFURT (dpa-AFX) - Noch nicht lang an der Börse, sind die Aktien von Chorus Clean Energy bereits als Übernahmeziel gefragt. Die Aktionäre des im Oktober 2015 aufs Parkett gegangenen Windkraftanlagen- und Solarparkbetreibers freut's: Die Papiere reagierten am Montag mit einem kräftigen Kursgewinn auf das Übernahmeangebot des größeren Wettbewerbers Capital Stage .

Am späteren Vormittag sprangen sie um 14,80 Prozent auf 9,376 Euro hoch. Die Anteilsscheine des Wettbewerbers Capital Stage büßten im SDax zugleich 4,84 Prozent auf 6,080 Euro ein.

Capital Stage will mit der Übernahme von mindestens 50 Prozent plus einer Aktie einer der größten Solarpark- und Windkraftanlagenbetreiber in Deutschland werden. Dafür bietet der Konzern für je 3 Aktien von Chorus 5 Aktien von Capital Stage. Auf Basis der volumengewichteten Durchschnittskurse der beiden Unternehmen in den vergangenen drei Monaten vor Ankündigung der Offerte ergebe sich damit ein Wert je Chorus-Aktie von etwa 11,52 Euro. Zudem soll eine Dividende in Höhe von 18 Cent pro Aktie an die Chorus-Aktionäre ausgeschüttet werden.

KONSOLIDIERUNG SCHREITET VORAN

Die Übernahme zeigt laut Händler Andreas Lipkow von Kliegel & Hafner, dass die Konsolidierung im Solarsektor weiter voranschreitet. "Entweder die Unternehmen geben auf oder die überlebenden Gesellschaften werden aufgekauft." Die Branche der alternativen Energien befindet sich bereits seit geraumer Zeit in einer schwierigen Lage. So macht den deutschen Unternehmen etwa bei Solaranlagen die Billigkonkurrenz aus China zu schaffen. Zudem soll unter anderem der Ausbau des Windstroms gebremst werden.

Dass die Übernahme von Chorus klappen dürfte, hält Händler Lipkow für recht wahrscheinlich: "Die Zusage von bereits 15 Prozent der Chorus-Aktien durch dessen Management macht das Unterfangen für die Capital Stage AG leichter, zumal auch nur die Mindestmehrheit angestrebt wird", sagte er.

FÜR EINEN PLATZ IM MDAX WIRD FUSION NICHT REICHEN

Die Fusion wird allerdings, sofern sie am Ende tatsächlich über die Bühne geht, nach den Worten des Index-Analysten Uwe Streich von der LBBW nicht für einen Aufstieg in den MDax reichen. Gemeinsam würden die beiden dann aber zu den großen Unternehmen im geringer kapitalisierten SDax zählen. "Zusammen sollten sie auf eine Marktkapitalisierung nach Streubesitz von etwa 560 bis 565 Millionen Euro kommen", sagte Streich. Um in den Index der mittelgroßen Unternehmen aufgenommen zu werden, seien allerdings mindestens 950 Millionen Euro nötig./ck/fbr



Quelle: dpa


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