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boerse.de-Champions-Defensiv-Index (BCDI)

Typ: Index
WKN: SLA3CD
ISIN: DE000SLA3CD7
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16:00 10.06.16

BCDI-Basiswissen: Weniger Verlust bedeutet mehr Gewinn

Ein wesentlicher Schlüssel für den langfristigen Erfolg des boerse.de-Champions-Defensiv-Index (BCDI) liegt in seiner Defensiv-Stärke. Denn ein Investment, das gerade bei Marktschwäche weniger nachgibt, startet ganz automatisch mit einem entsprechenden Vorsprung in die nächste Aufschwungphase und erreicht dadurch umso früher neue Höchstkurse. Dies sorgt in der Regel für eine Outperformance, die sich mit zunehmender Dauer immer weiter vergrößert. Kein Wunder, denn auch beim Fußball gilt der alte Grundsatz, wonach die Offensive Spiele, die Defensive aber Titel gewinnt.

Die Bedeutung einer guten Verlustbegrenzung

Die Notwendigkeit, Verlustphasen, im Börsen-Jargon auch Drawdown genannt, möglichst klein zu halten, ergibt sich allein aus der Tatsache, dass der prozentuale Gewinn zur Erreichung des Ausgangslevels stets höher sein muss, als der zuvor erlittene prozentuale Verlust. Dies lässt sich an einem ganz einfachen Beispiel erläutern: So müsste ein Investment nach einem Rückgang von 20% wieder um 25% steigen, um das ursprüngliche Niveau zu erreichen. Verliert die Anlage dagegen gleich die Hälfte ihres Wertes, müsste sich dieser schon wieder verdoppeln, um den Verlust vollständig wettzumachen. Weitere Aufholszenarien lassen sich der folgenden Tabelle entnehmen:
 

Was Drawdown-Charts verraten
Die Drawdown-Analyse untersucht den Kursrückgang seit dem bisherigen Allzeithoch. Entscheidend für die Qualität einer Anlage ist dabei neben der Verlusthöhe die Dauer der Verlustphase. Besonders eindrucksvoll lassen sich diese Sachverhalte in Drawdown-Charts veranschaulichen. Diese Diagramme haben wir entwickelt um aufzuzeigen, wie viel der Kurs seit dem bisherigen All-Time-High nachgegeben hat. Die Formel zur Berechnung dieses Drawdown lautet:
 
Drawdown = (Kurs – Allzeithoch) / Allzeithoch x 100

Verläuft die Linie des Drawdown-Charts bei -20%, so bedeutet dies, der Kurs ist seit dem Höchststand um 20% zurückgegangen. Markiert eine Aktie oder ein Index hingegen ein neues Allzeithoch, so wird dies durch einen Wert an der Nulllinie am oberen Rand des Charts angezeigt.

Betrachten wir nun den Drawdown-Chart des BCDI seit Rückrechnungsbeginn am 31. Dezember 1999:

BCDI mit nur kleinen Kursrückgängen
 

Bereits auf dem ersten Blick kommen die defensiven Qualitäten der Top-Defensiv-Benchmark zum Ausdruck, die über den Rückrechnungszeitraum in vielen Jahren nur ein Drawdown von höchstens -10% zuließen. Lediglich bei den beiden großen Crashs, das Platzen der Internetblase 2002/2003 und die Finanzkrise 2008/2009, fielen die Rückschläge beim BCDI mit zirka -30% bzw. -20% in der Spitze stärker aus. Eindrucksvoll untermauert wird die Stärke des Top-Defensiv- Index durch den Vergleich mit dem deutschen Leitindex Dax.

BCDI im Vergleich zum Dax oben auf
 
 
Besonders deutlich werden die Vorteile des BCDI (schwarze Linie) in Krisenphasen. Der Sommer-Crash 2011, der beim Dax (blaue Fläche) zu Abschlägen von mehr als 30% führte, ist im Chartverlauf des BCDI kaum erkennbar. Dagegen ließen Dotcom- als auch Finanzkrise den Drawdown-Chart beim deutschen Leitindex mit Maximalverlusten von -70% bzw. -50% regelrecht „absaufen“, während der BCDI seine Verluste deutlich begrenzen konnte.

BCDI erreicht sein Allzeithoch

Die Überlegenheit des BCDI in Abwärtsphasen gegenüber Standardindizes zeigt sich auch durch immer neue Höchststände des Defensiv-Index. Denn während der Dax mühsam die erlittenen Verluste aufholte, erreichte der BCDI in der Vergangenheit frühzeitig neue Allzeithochs. So kletterte der BCDI bereits Ende Mai an das am 2. Dezember 2015 aufgestellte All-Time-High bei 140,75 Zählern.

Im Vergleich dazu trennten den Dax zum selben Zeitpunkt immer noch 17% von seinem im April 2015 markierten Allzeithoch bei 12.375 Punkten.

Fazit: Defensivstärke als BCDI-Erfolgsfaktor

Der langfristige Drawdown-Chart des BCDI zeigt im Vergleich zum Dax weniger und vor allem deutlich geringere Rücksetzer. Die hohe Verlustresistenz der Top-Defensiv-Benchmark trägt damit wesentlich zu der herausragenden Wertentwicklung, immer neuen Höchstständen und Stabilität des BCDI bei. Das BCDI-Zertifikat (WKN: DT0BAC) eignet sich deshalb als idealer Grundbaustein für einen stressfreien und dauerhaften Vermögensaufbau.

PS: Unter dem Link www.boerse.de/bcdi/feedback können Sie nachlesen, was Anleger über das BCDI-Zertifikat denken. Sind auch Sie ein überzeugter BCDI-Investor? Dann senden Sie uns doch einfach eine E-Mail samt Ihrer Erfahrungen mit dem BCDI-Zertifikat an bcdi@boerse.de. Als Dankeschön wird jede veröffentlichte Einsendung mit einer Flasche „Château Hausse“ belohnt!
 


Quelle: boerse.de


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Performance Dax-Aktien 3. Quartal 2016

Platz: 30
Unternehmen: E.ON
Von 9,10 auf 6,30 Euro
Performance: -30,77%

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Wie defensive Investments alle anderen schlagen
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Eine bekannte Börsenweisheit besagt, Anleger sollen Gewinne laufen lassen und Verluste begrenzen. Doch viele Börsianer wissen, wie schwer es ist, diesen Leitspruch in der Praxis umzusetzen. Dabei lässt sich dieses Prinzip ganz einfach anwenden – mit defensiven Aktien. Denn der Erfolg defensiver Investments funktioniert nach genau diesem Schema.